Gelse.
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37k. ZitronewGMe für Kranke.
Da diese oft ohne Wein bereitet werden muß, so dient folgendeVorschrift dazu. Man kocht einen Gelse-Stand von ^ Pfd.Hirschhorn bis auf einen guten Schoppen ein, und klärt ihn mit
3 Eiweiß, wie in Nr. 568. gezeigt worden, ab. Dann reibt mandas Gelbe von 4 Zitronen auf ^ Pfd. Zucker ab, drückt den Saftvon 8—10 Zitronen in 2 Schoppen ungekochte Milch, gießt dieseszu dem Gelee-Stand, giebt den Zncker ebenfalls dazu, schlägt
4 Eiweiß zu Schaum, rührt ihn darunter, und läßt es nun zu-sammen unter beständigem Rühren aufkochen, worauf man es solange durch eine aufgespannte Serviette, oder besser durch einenGelse-Beutel von Multum gießt, bis es ganz klar in die daruntergestellte Schaale fließt. Hierbei ist der Arzt jedoch zu fragen, obstatt des Hirschhorns Gelatine anzuwenden sei, obgleich diese einweit kürzeres Verfahren erfordert, und deßhalb auch schneller her-zustellen ist.
377. Andere Art.
Man nimmt 1 Loth Hausenblase, klopft und pflückt sie inkleine Stückchen, und läßt sie gelinde mit H Schoppen Wasserkochen, bis sie ausgelöst ist. Die abgeriebene Zitronenschaale, denZitronensaft und den Zucker kocht man, wie im vorigen Artikelbeschrieben, zusammen auf, gießt die käsig gewordene Milch in denGelse-Beutel, läßt das Klare hindurch in eine Compotiere odersonstiges Gefäß laufen, giebt die aufgelöste Hausenblase dazu,rührt es durcheinander und läßt es nun erkalten und steif werden.Es kommt jedoch darauf an, ob der Arzt Hausenblase für denKranken gestattet, in welcher Ungewißheit man wohl thut, Hirsch-horn oder Kalbsfüße zu nehmen. Siehe Ende des vor. Artikels.
378. Acpsel-Gelve für Kranke.
Von H Pfd. Hirschhorn kocht man einen Gelse-Stand vonetwa 1 Schoppen (siehe Art. 575), stößt dann 16—20 recht gutefeine Aepsel mit der Schaale im Mörser klein, und kocht sie mit2 Schoppen Wasser, und wenn es der Arzt erlaubt hat, mit etwas