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Hessisches Kochbuch
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Gelee.

Nelken dazu, klärt es, wie in beiden angeführten Nr. gezeigt, mit

5 Eierweiß, läßt es durch den Gelöebentel oder eine Serviette indie Form laufen, und an einem möglichst kühlen Ort erkalten undsteif werden, worauf man es nach der in der vorigen Nr. be-schriebenen Art auf die Schüssel stülpt. Nimmt man statt Hirsch-horn oder Kalbsfüßen Gelatine, so fällt alles Abklären undDurchgießen weg.

573- Apfelsinen-Gelse.

Zu einem Gelee-Stand von 1 Pfd. Hirschhorn (siehe vorigenArt.) reibt man die gelbe Schaale von 4 Apfelsinen auf Zuckerab und hebt dieses Abgeriebene auf, drückt dann den Saft von

6 Apfelsinen und 3 Zitronen zu Schoppen Wein, thut Z Pfd.Zucker dazu, und mischt dieses mit dem Gel6e-Stand, woraufman es mit Eiweiß, wie in Nr. 568. gesagt, abklärt. Fängt dieGelse an dicklich zu werden, so daß das Abgeriebene nicht mehrzu Boden fallen kann, so thut man es dazu, schlägt es einige Maldamit durch, und giebt es in die Form.

574. Andere Art.

Man bereitet eine Gclee, wie in Nro. 368. angeführt, spühlt,wenn sie zum Eingicßen in die Form fertig ist, diese damit aus,legt dann nach eigner Idee in Wein und Zucker recht weich ge-kochte Scheiben von Apfelsinen darin herum, befestigt sie, wie inNr. L69. beschrieben, mit etwas Gelöe, und giebt dann diesevollends in die Form, indem man von den Apfclsinen-Schcibchcnnoch mehrere dazwischen legt. Ebenso kann man es auch mitHimbeeren, Aprikosen und dergleichen machen.

575. ZitronewGelee.

Diese wird wie in Nr. 574. bereitet, nur mit dem Unter-schiede, daß statt der Apfelsinen und Zitronen nur letztere und zwar46 Stück genommen werden, und etwas Zimmt und ein PaarNelken in ein Läppchen gebunden mit dem Wein gekocht werden.Im Uebrigen wird verfahren, wie oben gesagt.