Milch- und Mehlspeisen.
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Zitronenschaale das Mehl in Nosenwasser auflösen, und der Speisedadurch Wohlgeschmack geben.
5V3. Schnee mit Vanillensauce.
Von einer beliebigen Zahl Eierweiß schlägt man recht steifenSchnee, mischt etwas Zucker darunter, svrmirt einen Berg davonauf einer Schüssel, backt es von oben, daß es schön hellbraun wird,doch ja nicht in zu starker Hitze, und gießt wenn es aus demOfen kömmt, eine Vanillen-Sauce, die etwas steif sein muß,rund herum.
5ti4. Abesse.
Man nimmt ^ Pfd. Butter, 1 Pfd. Mehl, 4 Eidotter und6 hartgesottene Eier, ^ Pfd. Zucker und ^ Pfd. fein gestoßeneMandeln, und wirkt dieses alles tüchtig uuter einander. Dannbestreicht man das Aenßere einer gut verzinnten Casserolle leichtmit Butter, legt den zu ^ Finger dick ansgcwellten Teig darüberund darum, uud backt es langsam. Wenn es bald gahr ist, be-streicht man es mit Eigelb und bestreut es dick mit Zucker, undläßt es nun vollends gahr backen. Ist es dieses, so stülpt manes vorsichtig von der Casserolle ab und läßt es kalt werden, schlägtdann recht dicken schönen sauern, aber nicht zu alten Schmand mitgestoßner Vanille, kcmdirten Pomeranzenblüthen oder geriebenerZitronenschaale, nebst dem nöthigen recht fein gestoßnen Zucker zurecht steifen Schnee, und füllt das Gebackue damit.
FKF. kob-erus.
Man nimmt etwa 2—2^ Schoppen Saft von ausgepreßtenrothen Johannisbeeren, rührt 1 — 1^ Löffel voll feiner Stärke oderKartoffelmehl damit klar, nebst dem zur gehörigen Versüßnngnöthigen Zucker, kocht es bis es ziemlich steif ist, gießt es in eineAssiette, und läßt es erkalten. Dann schlägt man recht gutensüßen Schmand mit etwas Zucker, gestoßner Vanille oder geriebenerZitronenschaale zu Schaum, legt ihn lagenweise darauf, und giebtes bald möglichst zu Tisch. Man kann auch etwas Himbeerendarunter nehmen.