Milch- und Mehlspeisen.
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es in die Assiette, läßt es erkalten, und garnirt es mit Pistatienoder Zitronat nach eigner Idee.
536. Sechste Art.
Man kocht 2 Schoppen süßen Schmand mit Zucker und Vanille,oder statt der letzteren, welche mit Zucker sein gestoßen werdenmuß, mit einem der im vorigen Artikel genannten wohlriechendenWasser; rührt, wenn es kocht, 18 mit etwas von obgedachterMilchquantität zurückgelassener Milch angerührte Eidotter darunter,läßt es unter beständigem Rühren kochen, bis es dick ist, gießt esdann auf die Schüssel, und läßt es erkalten.
357. Siebente Art, mit Hausenblase, oder Gelatine.
Man klopft und zupft 3 Loth Hausenblase recht zart, undkocht sie mit 2 Schoppen Wasser bis zu ^ ein. Dann brüht manH Pfd. füße und 1 Loth bittere Mandeln mit kochendem Wasser,schält und stößt sie mit etwas Milch so fein als möglich, thut siemit 2 Schoppen Milch und 10—12 Loth Zucker zu der aufgelöstenHausenblase, läßt es kochend heiß werden, ringt es durch eineServiette und gießt es in die beliebige Form. Es muß jedoch Tagszuvor gemacht werden, da es sonst nicht steif wird. Auch kann man^ davon mit etwas Wasser, worin Cochenille abgekocht worden, ^ mitetwas ausgepreßtem Spinatsaft, und ^ mit etwas in heißem Wasseraufgelöster Chocolade färben, uud es abwechselnd so lagenweise indie Form gießen. Nimmt mau statt der Hausenblase Gelatine, solößt man diese nur iu der angegebenen Quantität Wasser auf undverfährt übrigens wie gesagt.
558. LI-ino-iniliiZer von Gries und Chocolade.
^Pfd. Gries und 6 Loth Chocolade kocht man in 1^ SchoppenMilch, nebst Zucker nach Belieben, und wenn man will, auchetwas mit Zucker fein gestoßener Vanille, gießt es dann in einemit kaltem Wasser wohl ausgespülte Form, und giebt eine Milch-sauce (siehe Art. 340) dabei, nachdem es völlig erkaltet, und aufeine Schüssel umgestürzt worden ist.
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