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Hessisches Kochbuch
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Compots und dergleichen.

394. Andere Art.

Nachdem man die Quitten, wie in der vorigen Nro. ange-geben, weich gekocht hat, gießt man zu der Sauce etwas rothenWein, reibt 1 Zitrone und 1 Orange ans Zncker ab, thut, nebstetwas Gelatine, ihn dazu und läßt es langsam bis zum Gallern,einkochen, worauf man sie über die m einer Compottiere rangirtenQmtren hergießt.

395. Compot von Zwetschen oder Pflaumen.

Am besten ists, wenn man diese nach und nach in einemDurchschlag in kochendes Wasser hält, wo man denn leicht dieHaut davon abziehen kann. Nachdem dieses geschehen, macht mandie Steine heraus, kocht sie mit Wein, Zucker, Zimmt undZitronenschaale weich, nimmt sie herans, und kocht die Saucenoch etwas kurz eiu, ehe man sie über die Zwetschen gießt; auchkanu man etwaS weniges Kartoffelmehl oder Gelatine an dieselbethnn und es mit klar kochen lassen.

39V- Compot von Stachelbeeren.

Man nimmt noch nicht ganz reise Stachelbeeren, befreit sievon den Stielen nnd den Blumen, wäscht sie und thut sie einigeMinuten in kochendes Wasser, wobei man sie fest zudeckt. Dannkocht man ein recht gutes Stück Zucker, auf welchem das Gelbeeiner Zitrone abgerieben worden ist, nebst einem guten GlaseWein, etwas Wasser, Zitronensaft und etwas ganzem Zimmt, etwasdicklich, gießt das Wasser von den Stachelbeeren, thut sie in dieSauce und setzt sie ans gelindes Kohlenseuer. Wollen sie sich nunentzwei kochen, so nimmt man sie mit dem Schaumlöffel heraus,kocht die Sauce noch dicker ein, und giebt sie dann über dieStachelbeeren.

397. Compot von Kirschen.

Zu 1 Pfd. ausgekernter Kirschen nimmt man ^ Pfd. Zncker,läutert ihn, thut die Kirschen dazu, giebt etwas Wein, ganzenZimmt und Zitrouenfchaale daran, und läßt sie darin weich kochen.Alsdann nimmt man die Kirschen mit dem Schaumlöffel heraus,so wie auch den Zimmt, und thut sie in die Conrpottiere. Den