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Compots und dergleichen.
388. Andere Art.
Man nimmt entweder Reinetten oder andere gnte weinsaureAepfel, schält und schneidet sie in der Mitte durch, nimmt dieKernhäuser heraus, befeuchtet die Aepfel mit Zitronensaft und etwasWein, überstreut sie stark mit Zucker und gestoßenem Zimmt, undsetzt sie mit einer blechernen Schüssel oder Platte iu einen heißenBratofen, worin man sie in 5—6 Minuten gahr werden läßt;dann hebt man sie behutsam auf eiue Compottiere, und kann, wennman will, etwas Wein mit Zucker, auf dem eine Zitrone abge-rieben worden, vermischt, darunter geben.
389. Gedämpfte Aepfel-
Man bedient sich hierzu entweder der Vorsdorser Aepfel oderder Pepins, schält sie und stößt das Kernhaus heraus. Dannthut man etwas viel Butter und gestoßnen Zucker in eine Kasserolleund läßt es so lange kochen bis es anfängt gelbbräunlich zu werden;hierauf legt man fo viel von den Aepfeln hinein, vaß der Bodenbedeckt ist. Sind diese weich und bräunlich, so nimmt man sieheraus und legt andere hinein. Zu der übrigen Sauce, wennsämmtliche Aepfel gahr darin geworden uud heraus genommensind, gießt man etwas weniges Wasser, rührt es tüchtig damitdurch, läßts zusammen auskochen und gießts über die in eineCompottiere rangirten Aepfel her.
390. Compot von Birnen.
Nachdem die Birnen (wozu Schwarzburger und die großeKolmarbirn am besten sind, da sich diese am schönsten roth vonselbst ohne allen färbenden Zusatz kochen) geschält, in der Mittedurch und das Kernhaus heraus geschnitten worden, werden siemit vollem Wasser, wenn man will etwas Zucker, Zimmt undZitronenschaale ausgesetzt, und langsam und wohl zugedeckt in einergut verzinnten Kasserolle weich gekocht. Auch andere Birnen kochensich mitunter mehr oder weniger von selbst roth, wenn man sienur auf dieselbe Art behandelt. Nachdem sie gahr sind, nimmtman sie heraus, und läßt die Sauce noch etwas einkochen, eheman sie über die Birnen her gießt.