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Hessisches Kochbuch
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131
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Fisckse.

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871. Krebse zu kochen-

Wenn dieselben gehörig durchsucht sind, daß kein todter sichdarunter befindet, die man leicht durch den schlaff hängenden, nichtmehr zusammen gekrümmten Schwanz erkennt, wäscht man sie invollem Wasser, indem man sie mit einem Stock darin umrührt,und wirft sie daun Stück für Stück in einen Topf mit genügsamenkochendem Wasser und gehörigem Salz. Nachdem sie kurze Zeitdarin gekocht habeu, gießt man das Wasser ab, thut ein StückButter und etwas Kümmel an die Krebse, und läßt sie zugedecktnoch eine Weile damit schmoren, worauf man sie anrichtet undmit grüner Petersilie belegt.

312. Krebs-Auflauf.

Man weicht für 1 Sgr. Milchbrod oder Semmel, nachdemdie Rinde davon abgeschnitten, in Milch; macht von etwa 15 KrebsenKrebsbutter, drückt das Milchbrod aus, rührt erst die Krebsbutter,dann nach uud nach ä ganze uud 4 Gelbeier daran, thut dasgehörige Salz und etwas Mnskatblüthe darzu, süllt es halb ineine mit Butter bestrichene Form, legt ein kalt gewordenes Ragontvon Kalbsmilch mit Krebsfchwäuzen und Morcheln darauf, thutdie andere übrig gebliebene Hälfte des Teigs darauf, streicht zer-lassene Butter darüber und läßt es im Ofen schön gelb backen.

373. Krebs-Pastetchen.

Siehe unter den kleinen Pastetchen Nr. 266. den letzten Ab-schnitt nnter lit. l',

374. Bückinge zu braten.

Man zieht die Haut vorsichtig von denselben ab, nimmt sieaus und löf't beide Seiten von den Gräten ab, so daß sie ganzbleiben. Dann legt man sie in geschmolzene Butter und läßt siedarin kurze Zeit brateu, so daß sie noch ganz weich uud saftigbleibe», legt sie dauu in der Pfanne bei Seite und schlägt nachVerhältniß Eier in die Butter, auf jedes Theil von den Bückingeneins gerechnet und legt sie beim Anrichten derselben darauf.