Fritüren uud Beilagen.
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287. Klopps, besonders gut zu Kartoffeln.
2 Pfd. fein gehacktes Fleisch, ^ Pfd. desgleichen Nierenfett, 1 Hering,1 Zwiebel, beides auch fein gehackt, für 1 Sgr. geriebenes Weis-brod, 6 Eier, 4 Loth Butter, Salz, etwas gestoßnen Pfeffer undMuskatnuß, alles wohl gemischt, dann kleine Klöschen davon ge-macht, in eine Kasserolle neben einander gesetzt, Stückchen Butterdazwischen gelegt, 4 Tassen Bouillon und ein paar ScheibenZitrone dazn gegeben, zugedeckt ^ Stunde gekocht, dazwischeneinmal umgewendet, zuletzt etwas Semmclkrnmen an die Haneegestreut, und angerichtet.
288. Grillirte oder gelmckene Heringe.
Man wässert die Heringe mehrere Stunden ein, zieht dieHaut ab, uud schneidet sie in 3 Stücke, nachdem man den Kopfund Schwanz abgeschnitten hat. Hierauf läßt man Butterzergehen, mischt fein gehackte Petersilie nnd Zwiebel mit Semmel-krumen, weudet die Heringsstücke darin um, und läßt sieentweder unter öfterem Betröpfeln mit Butter auf einem mit Fettbestrichenen Rost« bräunlich braten, oder man backt sie in heißemFett, nachdem man sie statt in der Butter in Ei und Semmel-krumen umgewendet hat. — Auch Sardellen kann man auf dieseArt bereiten, wozu man jedoch sich auch eiues Psannkucheuteigsstatt des Ei's und der Semmelkrumen bedienen kann.
289. Gefüllte Pfannkuchen.
Man backt Pfannkuchen so viel man deren nöthig hat, schneidetSchinken ganz fein in Würfelchen, mischt diese mit sauerm Schmandnnd fein gehacktem Schnittlauch, streicht dieses auf die Pfannkuchen,rollt sie auf, schneidet sie in 2 Fingerbreite Stücke, wendet sie inEi und Semmelkrumen um, und backt sie in heißer Butter oderSchmalz.
29V. Gefüllte Krebsnasen.
In einer Tasse voll warmer Milch zerrühre man ein StückButter, welches ungefähr den pierten Theil davon beträgt, schlagenach und nach 4 Eier darunter, und thue unter beständigem Rühren