Fritüren und Beilagen.
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Salzwasser aufwallen, bratet sie dann wie Bratwürste, und legtsie auf das Gemüse, wozu man sie bestimmt hat.
280. Ausgebackenes Hühnerfleisch.
Hierzu nimmt man ungefähr 3 Anrichtelöffel voll Mehl, rührtdieses mit Bier an, gießt etwas kochend heiße Butter darunter,rührt drei Eigelbe nach und nach dazu, und zuletzt das zu Schneegeschlagene Weiße von zwei Eiern, auch etwas Salz. Der Teigmuß wie ein dicker Psannenknchenteig sein. In diesen taucht mannun die in Stücke zerschnittenen Hühner, und backt sie in vollerheißer Butter oder Schmalz gabr, richtet sie an, wirft schnell eineHand voll gelesener und gewaschener, aber recht abgetrockneter undnicht gehackter Petersilie in die Butter, nimmt sie aber gleich wiederheraus; sie mnß knupperig und doch noch grün sein; mit diesergarnirt man das ansgebackene Fleisch. Es ist zu allen Arten vonFritüren sehr schmackhaft und gut.
281. Koteletten oder Karbonnadcn vom Kalbfleisch.
Nachdem man die Nippen etwa 1 Finger lang vom Rückgrat!)herab, abgehanen hat, theilt man dieselben im Rückgrathe ab, löstdie dickern Knochen aus jedem Stück, läßt aber die dünnen Rippendarin, von denen man 2 Finger breit vom Ende das Fleisch vonder Haut abschält, und diese vom Knochen abschabt, klopft das von allemSehnigen und Ungenießbaren befreiete dicke Fleisch recht tüchtig mit demMesserrücken oder dem platten Hackenmesser, schiebt es sodann wieder zu-sammen, daß es eine hübsche runde oder längliche Form erhalte, streut aufdie eineSeite etwas fein gehackieZwiebeln, Petersilie und fein gestoßenenPfeffer nebst dem nöthigen Salz, wendet sie in durchgekleppertemEi um, und bestreut sie sodauu recht dicht mit Semmelkruinen,worauf man sie in Butter, Schmalz, oder Ninder-Nicrenfett hell-braun bratet.
282. Gebackene Kalbsmilch.
Man läßt dieselbe in Wasser ausziehen, reinigt sie von allemHäutigen, thut sie mit etwas fein gehackter Zwiebel und Petersilie