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Fritüren und Beilagen.
27<i. Fritüren von übrig gebliebenem Fisch.
Man macht eine Farce von zerrührter Bntter, etwas Muskatnuß,Salz und einign: Eiern, Zitronenschaale, geriebener Semmel unddem gehackten Fisch, formt davon Fingerlange, 2 Fingerbreite Stücke,und verfährt damit weiter, wie bei den andern Fritüren angegeben.
277. Fritüren von Karpfen.
Man reinigt die Karpse, die aber gekocht fein muß, von denGräten, pflückt sie in Stückchen, schwitzt etwas fein gehackte Zwiebelnund Petersilie in Butter, thut ein wenig Mehl dazu, füllt es mitBouillon auf, läßt es mit Zitronenschaale einigemal aufkochen,und thut dann die Karpfenstückchen und Zitronensaft hinein. Hieraufrührt man es mit einigen Eigelben ab, läßts damit heiß werden,doch nicht kochen, damit die Eier nicht gerinnen, drefsirt, Wennskalt ist, Fritüren davon, und backt sie wie fchon mehr gesagt worden.
278. Gebackene Fleischklöschcn.
Man hackt 2 Pfd. Schweinefleisch mit Semmel, die in Weingeweicht aber nicht ausgedrückt sein muß, etwas Zitrouenschaale,Salz und Pfeffer recht fein, thut, wenn es nöthig ist, noch etwasgeriebene Semmel dazu, sormirt rnnde Klöschen daraus, wendetsie iu Ei, und dann in Semmelkrnmeu um, und backt sie in heißerButter oder Schmalz.
279. Krebs-Würstchen-
Von etwa 15—20 abgekochten Krebsen löst man die Schaalenab, macht Krebsbutter siehe Nro. 6. davon, und läßt sie erkalten.Das Fleisch hackt man mit etwas in Milch eingeweichter uudwieder ausgedrückter Semmel klein. Nun rührt man die Buttermit 4 Eiern, etwas Muskatnuß uud Salz nebst dem Gehacktendurch einander, thut zuletzt eine in Salzwasser abgekochte undin Würfel geschnittene Karpfenmilch hinzu, mischt es gehörig, undfüllt es in kurz geschuitteue kleine Därme, die man aber nicht ganzvollstopfen darf, damit sie nicht platzen. Man läßt sie einmal in