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Hessisches Kochbuch
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Gcmüsc.

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von gebratenem Wildpret oder Schinken. Obenauf thut man wiederetwas Butter und Semmelkrumen und gießt etwas 5us oderBouillon darauf. Dann deckt man es wohl zu und läßt es aufnicht zu großer Hitze gahr dämpfen.

69. Wirsing gefüllt.

Man kocht kleine feste Köpfe ^ Stunde, kühlt sie in kaltemWasser ab und verfährt übrigens wie in Nr. 57. bei den Poupiettenvon Weißkohl gesagt worden ist.

7V. Wirsing mit Schmand.

Nachdem derselbe gehörig gereinigt und in Wasser mit Salzweich gekocht und dieses abgegossen worden, giebt man Fleifchbrühdarauf und läßt ihn kurz damit einkochen. Dann rührt manetwas Mehl mit Schmand und Eigelb ab, füllt es mit Fleischbrühauf, giebt es zu dem Kohl, schwenkt ihn gut damit durch, läßt esauf dem Heerd etwas anziehen, aber nicht kochen, und richtetihn an.

71. Spinat-Pudding.

Nimm 6 geriebene Milchbrode, 2 Pfd. gekochten, ausgedrücktenund fein gehackten Spinat, 8 Eier, wovon das Weiße zu Schaumgeschlagen, etwas Muskatnuß, ^ Pfd. Butter, Salz uud so vielsauern oder süßen Schmand, daß die Masse nicht zu steif, aberauch nicht zu flüssig wird. (Zn Ermangelung desselben kann manauch Milch nehmen, setzt dann aber etwas Butter zu). Nachdemdie Puddiugssorm wohl mit zu Schmand gerührter Butter be-strichen worden und mit Semmelkrumen bestreut ist, füllt man dieMasse hinein und läßt sie 2 Stunden in einem Gefäß mit heißemWasser kochen, verwahrt jedoch die Form wohl gegen das Ein-dringen desselben. Zur Sauce nimmt man: Butter, etwasMehl, eine klein geschnittene oder besser gehackte Zwiebel und etwassem gehackten Spinat, läßt dieses etwas zusammen schwitzen, gießtdann entweder Bonillon oder Wasser dazn, läßt es kochen, streichtes durch ein recht feines Sieb und rührt es vor dem Anrichten