Suppen.
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richten lcgt man das geschnittene Fleisch zu den Graupen undläßt es ein paarmal mit aufkochen.
8. Falsche Hühnerstippe.
Diese Suppe kann mau recht gut ohne Fleischbrüh machen,wenn man nur Neste von einem gekochten Huhn oder vongebratenen Hühnchen hat. Von diesen löst man alles gute Fleischab, stößt die Knochen mit allen noch daran sitzenden Fleischtheilchenim Mörser klein, schwitzt dieses mit einigen kleinen Stückchen magernSchinken in Butter gelb, uud kochts dann mit Wasser recht aus,schlägt es durch, und bedient sich dessen statt der Fleischbrüh.Vor dem Anrichten siedet man einige Eier hart, nimmt das Gelbeheraus, schneidet es einmal durch, und legt es nebst dem in seineStreischen geschnittenen kalten Hühnerfleisch in den Suppennaps,und richtet dann die mit ein paar Eigelb abgerührte durchgeschlageneSuppe darüber an.
9. Angeschwitzte Suppe.
Man nimmt 2 gute Stiche Butter, die aber nicht alt seindarf, läßt sie zergehn und thut 2 gute Löffel voll Mehl daran,schwitzt dieses gahr damit, und füllt dann unter beständigem RührenFleischbrüh nach uud uach dazu, läßt es einige male aufkochen undrührt es, wenn man will, beim Anrichten mit 2 Eigelb ab. Einwenig MnSkatblüthe mitgekocht, macht sie sehr wohlschmeckend.
10. Jagd-Suppe. (Soups i> I» clissse).
Man setzt halb schwarzes, halb Milchbrod oder Semmel mitkaltem Wasser auf, läßt es uuter fleißigem Umrühren tüchtigkochen uud thut, wenn es ganz zerkocht ist, gebratene Zwiebeln,die zuvor in kleine Stückchen zerschnitten und in nicht zu wenigBntter braun gebraten worden, daran; doch dürfen diese nureinen Augenblick mitkochen, damit sie nicht zu weich werden. BeimAnrichten lcgt man sogenannte verlorene oder blinde Eier in dieSuppe. Diese werden bereitet, indem man sie möglichst schnell inkochendes Wasser mit etwas Essig nnd Salz aufschlägt, damit sie