Suppen.
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und richtet das Ganze, wenn alles gehörig gahr und gesalzen ist,über Semmelscheiben, in Butter geröstet, an. Manche lieben esauch, wenn eine geröstete Brodscheibe mitgekocht wird, welchejedoch beim Anrichten herausgenommen werden muß.
4. Gemüse-Suppe mit Fleischbrüh.
Man nimmt gelbe Wurzeln, Storzionär-Wurzeln, Oberkohlrabiund gelbe Unterkohlrabi, Wirsing, weißen Kohl, Porre, Sellerieund Kartoffeln, schneidet alles in kleine Scheiben und Stücke,und dämpft es in Fleischbrühfett oder Butter recht gahr, nachdemman zuletzt noch einen guten Löffel voll Mehl dazu gethan hat.Dann füllt man es mit Bouillon auf, thut etwas ganzen Pfefferdabei, läßt es kochen, bis alles ganz weich ist, treibt es durch einfeines Sieb, füllt dann noch so viel Bouillon dazu, als manSuppe haben muß, läßt's noch eine Zeitlang kochen und legt,nachdem die Suppe angerichtet worden, in Butter gebrateneSemmelscheiben hinein.
Z. Andere Art ohne Fleischbrüh.
Zu den oben genannten Gemüsen thut man noch ein paarin Scheiben geschnittene Zwiebeln, so wie auch einige Stückchenmagern Schinken und was man sonst noch für Fleifchabfälle hat,es sei roh, gekocht oder gebraten; läßt alles nebst dem Mehlgehörig in der Butter oder Nierenfett braten, so daß es anfängtbräunlich zu werden, gießt dann, so viel nöthig ist, Wasser hinzu,läßt alles recht tüchtig zusammen kochen und verfährt übrigenswie oben gesagt.
k. Krebs-Suppe.
Nachdem man die Krebs-Schaalen von dem Fleische derselbengetrennt hat, stößt man erstere im Mörser möglichst klein, undschwitzt sie mit nicht zu wenig Butter auf dem Heerdt, bis sieschäumt, worauf man sie durch ein Haarsieb möglichst stark durch-treibt, und aufbewahrt. Hierauf nimmt man ^ Pfd. magernSchinken, einige Zwiebeln, Sellerie und Petersilien-Wurzeln,
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