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aus. In der ganzen Geschichte des deutschen Genossenschaftswesensfindet sich nichts, was diese Anschuldigungen zu bestätigen ver-möchte; wohl aber wurden die Genossenschaften von Schulze-Delitzseh selbst und seinen Schülern jederzeit ermahnt, sich vonallem politischen Getriebe fernzuhalten. Die Behauptung, die poli-tische Tätigkeit der Genossenschaften sei notorisch, muß deshalb alsvollständig unbegründet zurückgewiesen werden." (Mitteilungen überdiesen Genossenschaftstag S. 2G6 ff.).
Die staatliche Förderung des Genossenschaftswesens mit finan-ziellen Mitteln hat natürlich zu einer außerordentlich starken Ver-mehrung der Genossenschaften geführt. Um sich aber einigermaßenein Bild zu machen über den Einfluß, darf man nicht nur die ab-soluten Zahlen vergleichen, sondern man muß Jahr für Jahr gegen-überstellen Neugründungen und Auflösungen. Tut man dies, sofindet man, daß Jahr für Jahr ein sehr hoher Prozentsatz von Auf-lösungen zu verzeichnen ist.
Der Vollständigkeit halber lassen wir nachstehend die Zahlenvon 1907 ab folgen, ohne zu untersuchen, ob und inwieweit hiernoch die staatliche Förderung des Genossenschaftswesens nach-gewirkt hat.
a) Kreditgenossenschatten.
b) Konsumvereine.
Im
Jahre
Einrich-tungen
Auf-lösungen
Bestand
Im
Jahre
Einrich-tungen
Auf-lösungen
Bestami
1907
582
102
16092
1907
154
50
2110
L908
650
87
16655
1908
155
43
2222
1909
521
84
17092
1909
111
63
2270
1910
482
81
17493
1910
117
76
2311
1911
715
82
18126
1911
101
57
2355
1912
777
73
18830
1912
92
53
2394
1913
560
90
19300
1913
86
63
2417
1914
469
69
19700
1914
42
41
2418
1915
104
53
19751
1915
13
31
2400
1916
123
31
19843
1916
30
18
2412
1917
158
45
19956
1917
22
19
2415
1918
467
50
20373
1918
65
18
2462
1919
1073
97
19261»)
1919
196
66
2233 •)
1920
934
98
20097
1920
336
124
2499
l ) Nach Absetzung von Genossenschaften, die nach dem Kataster derPreußischen Zentralgenossenschaftskasse schon als früher aufgelöst aus denListen gestrichen wurden.