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1 (1821)
Entstehung
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281
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231Achtzehnter Abschnitt.rus durch Vermittelung des Tissaphernes zu gewinnen;allein er wollte sie nicht anhören, ungeachtet der Sa-trap ihm vorstellte, daß es dem Interesse des Königsgar nicht gemäß sey, die Sparter groß zu machen,sondern vielmehr die eine Parthei mit der andern imGleichgewichte zu erhalten, um beide durch ihre eige-nen Trennungen zu Grunde zu richten. Es ist nichtunwahrscheinlich, daß der persische Prinz schon da-mals den Vorsaz gefaßt hatte, seinen Bruder desThrones von Persien zu berauben, und daß er sichin dieser Absicht des Beistandes von Sparta zu versi-chern suchte.Indessen hatte Alcibiades auf einige Zeit die Flot-te verlassen, um Kriegsbedürfnisse herbeizuschaffen. Erübergab den Oberbefehl derselben dem Antiochus, mitausdrüklichem Verbot, sich während seiner Abwesen-heit mit dem Feinde einzulassen oder ihn anzugreifen.Antiochus aber wünschte irgend eine That auszuführen,wodurch er sich, ohne seinen Ruhm mit Jemanden zutheilen, in Ansehen setzen könnte; er war daher so weitentfernt, dem Befehle des Alcibiades zu gehorchen, daßer vielmehr sogleich gegen Ephesus absegelte, und vorder Mündung des Hafens selbst jedes Mittel anwandte,den Feind zu einem Treffen zu reitzen. Lysander be-mannte anfangs nur einige wenige Schiffe, seine An-fälle abzutreiben, da aber die athenischen Schiffe näherkamen, den Antiochus zu unterstützen, eilten auch en-dere peloponnesische Galeeren herbei, bis endlich beideFlotten versammelt waren, und das Treffen von beidenSeiten allgemein wurde. Lysander erfocht endlich denSieg, Antiochus blieb in dem Treffen, und fünfzehnathenische Galeeren wurden erobert. Vergebens kambald nachher Alcibiades seinen Freunden zu Hülfe ver-gebens erbot er sich, das Treffen zu erneuern; Lysan-der, zufrieden mit dem erhaltenen Siege, hatte nichtLust, sich noch einmal dem Glücke zu vertrauen.Der