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1 (1821)
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224
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224Geschichte der Griechen,von den ihnen zinsbaren Städten nicht mehr zu er-heben befugt seyn, als was einst die Gerechtigkeit desAristides ausgesprochen habe. Die Städte an derKüste von Macedonien, die kürzlich durch Brasidasvon dem Joche der Athener befreit waren, wurdenbei diesem Friedensschlusse namentlich den Athenernwiedergegeben. Zehn Jahre hatte nun der den beidenHauptstaaten Griechenlands verderbliche Krieg gedauert,und so aufrichtig auch diese geneigt seyn mochten, ei-nen dauerhaften Frieden, der jezt auf fünfzig Jahregeschlossen wurde, aufrecht zu erhalten, so wenig wa-ren die Bundesgenossen geneigt, Bedingnisse zu erfül-len, bei deren Festsetzung sie weder zur Berathung ge-zogen, weder ihre Verhältnisse berüksichtigt waren.Achtzehnter Abschnitt.Alcibiades. Unglüklicher Zug der Athenernach Sizilien. Schlacht bei Aegos Pota-mos. Athen wird von Sparta erobert undunterjocht. Schluß des peloponnesischenKrieges. (J. v. C. 405.)Der Friede zwischen Athen und Sparta schien beson-ders den Bundesgenossen von Lacedämon eine Ver-schwörung gegen die Freiheit von ganz Griechenland.Die Korinther, die, wie wir oben erzählt haben, dieerste Veranlassung des peloponnesischen Krieges waren,eilten nach Argos; sie regten den Ehrgeiz dieses Vol-kes durch schlaue Vorstellung seines ehemaligen Vor-ranges im Peloponnes auf, beschuldigten die Sparterder Verrätherei an der Ehre der griechischen Halbin-sel, und forderten die Argiver zu einer neuen Verbin-dung gegen Sparta auf. Argos hatte an dem Kam-pfe