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1 (1821)
Entstehung
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264
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264Geschichte der Griechen,Decken, und zogen triumphirend in Syrakus ein, nach-dem sie den wichtigsten Krieg, den sie je mit denGriechen geführt, glüklich zu Ende gebracht, und durchihre Stärke und Tapferkeit den vollkommensten Siegerfochten hatten.Den folgenden Tag ward eine Versammlung ge-halten, um zu berathschlagen, wie man mit den Ge-fangenen verfahren sollte. Diokles, einer der angese-hensten Häupter des Volks schlug vor, daß alle Athe-ner, die von freien Aeltern geboren wären, und alleSicilier, die es mit ihnen gehalten hätten, gefangengesezt, und ihnen täglich nur zwei Maas Mehl undein Maas Wasser gereicht; daß die Sklaven und alleBundesgenossen öffentlich verkauft, und die beiden athe-nischen Feldherrn erst öffentlich gegeisselt, und dannhingerichtet werden sollten.Dieser leztere Vorschlag wurde von allen weisenund menschlichen Syrakusern äusserst mißbilligt. Her-mokrates, welcher wegen seiner Redlichkeit und Ge-rechtigkeit sehr berühmt war, suchte dem Volke einigeVorstellungen dagegen zu machen, aber man wollteihn nicht anhören, und das Geschrei, welches von al-len Seiten erschallte, hinderte ihn, seine Rede zu voll-enden. In diesem Augenblicke ließ ein Mann, ehr-würdig wegen seines hohen Alters und seiner Würde,der in diesem Kriege zwei Söhne, die einzigen Erbenseines Namens und seiner Güter, verloren hatte, sichvon seinen Sklaven zu dem Rednerplatze führen; so-bald er erschien, entstand eine allgemeine Stille.Ihr sehet hier, sagte er, einen unglüklichen Va-ver, der mehr als irgend ein anderer Syrakuser dietraurigen Folgen dieses Krieges gefühlt hat, denn ichhabe zwei Söhne verloren, die mein einziger Trost,die