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1 (1821)
Entstehung
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262
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262Geschichte der Griechen,Feind in der Nähe ist. Indessen rükte der Vortrappunter Nicias Anführung in guter Ordnung fort, aberder größte Theil des Nachzuges, von Demosthenes ge-führt, gerieth von dem Heere ab, und verlor denWeg. Die Syrakuſer, welche auf die Nachricht vondem Rükzuge der Feinde mit äusserster Geschwindig-keit ihnen nachsezten, holten den Demesthones den fol-genden Tag um Mittag ein; sie umringten ihn mit ih-rer Reiterei, und trieben ihn in einen engen Plaz, dermit einer Mauer umgeben war, wo seine Krieger wie Lö-wen fochten. Als die siegenden Syrakuser gegen Abendgewahr wurden, daß sie ganz entkräftet und mit Wun-den bedekt waren, so boten sie den bei dem Heere befind-lichen Inselbewohnern die Freiheit an, wenn sie zuihnen übergehen wollten; dies Anerbieten ward nur vonwenigen angenommen. Aber endlich kam mit dem De-mosthenes ein Vergleich zu Stande, auf die Bedingun-gen, daß sie ihre Waffen ausliefern, und keiner vonihnen weder hingerichtet, noch zu ewiger Gefangenschaftverdammt werden sollte. Worauf sich dann die ganzeSchaar, an sechstausend Mann, zu Kriegsgefangenenergab.Nicias langte noch an eben dem Tage bei demFlusse Erinnus an; er gieng hinüber, und ließ seineVölker auf einer Anhöhe lagern. Die Syrakuserholten ihn hier den folgenden Tag ein, und fordertenihn auf, sich gleich dem Demosthenes zu ergeben.Nicias konnte anfangs nicht glauben, daß das, wassie vom Demosthenes sagten, wahr sey, und bat da-her um Erlaubniß, einige seiner Reiter ausschicken zudürfen, um sich selbst davon zu überzeugen. Als diesemit der Nachricht zurükkamen, daß Demosthenes sichwirklich ergeben, so erbot er sich, die Kriegskostenzu erstatten, auf die Bedingung, daß sie ihm erlaub-ten, mit ſeinen Truppen das Land zu verlaſſen, da