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1 (1821)
Entstehung
Seite
254
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Geschichte der Griechen,254her den Entschluß, sie zur See und zu Lande anzugreifen.Den erſten Tag griffen die Syrakuſer die Verſchanzungenan, und erhielten einigen Vortheil. Den folgenden Morgenthaten sie einen zweiten Angriff, und segelten sogleich mitsechs und siebenzig Galeeren aus, denen die Athener sechsund achtzig entgegen stellten. Eurymedon, welcher den rech-ten Flügel der athenischen Flotte kommandirte, dehnte seineLinien längs der Küste aus, um die Feinde zu umringen,aber diese Wendung war sein Unglük. Denn die Sy-rakuser brachten nun bald das Haupttreffen, von demer sich getrennt hatte, zum Weichen, griffen ihn dar-auf muthig an, und trieben ihn in den MeerbusenDascon; die meisten seiner Schiffe giengen verloren,er selbst ward getödtet. Und nun jagten sie die ganzeathenische Flotte vor sich hin, und trieben sie gegendie Küste. Als Gylippus, welcher das Landheer be-fehligte, sah, daß die feindliche Flotte geschlagen war,und die Mannschaft ausserhalb ihrem Schifflager her-umschwärmte, rükte er mit einem Theil seines Heeres;gegen die äusserste Bucht des Hafens zu, um diejeni-gen, welche aufs Land flüchteten, niederzuhauen, undden Syrakusern behülflich zu seyn, die eroberten Schiffedesto leichter aufs Land zu bringen. Indessen warder doch mit einigem Verlust bis an einen nahegelege-nen Sumpf zurükgeschlagen. Die Athener rettetenhierdurch den größten Theil ihrer Schiffe, achtzehnausgenommen, welche die Syrakuser erobert, undihre ganze Mannschaft niedergebauen hatten. Hier-auf füllten die Leztern, um die übrigen feindlichenSchiffe in Brand zu stecken, ein altes Schiff mitbrennbaren Materien, zündeten es an, und triebenes mit Hülfe des Windes auf die Athener los, dieaber so glüklich waren, das Fahrzeug von ihrer Flotteabzuhalten.Nun errichtete man auf beiden Seiten Trophäen;die