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1 (1821)
Entstehung
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248
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248Geschichte der Griechen,Klumpen Blei mit Eisen beschlagen, von solcherSchwere, daß sie das Schiff, welches sie trafen, ver-senkten. Die Athener verloren in diesem Treffen sie-ben Galeeren, und eine Menge ihrer Truppen wurdentheils getödtet, theils gefangen.Dieser Verlust sezte den Nicias in die äussersteBekümmerniß; alle die Widerwärtigkeiten, die er seitder Zeit seines Oberbefehls erlitten, wurden ihm jeztaufs neue gegenwärtig, und er hatte sich nun die al-lergrößte dadurch zugezogen, daß er dem Rathe seinerGehülfen nachgegeben. Indem er mit diesen traurigenGedanken beschäftigt war, sah man die Flotte des De-mosthenes in großer Pracht ankommen. Es war jeztder Tag nach dem Treffen. Diese Flotte bestand ausdrei und siebenzig Galeeren, welche fünftausend Mannschwerbewaffnete Völker, und etwa dreitausend Wurfspies-träger; Schleuderer und Bogenschützen an Bord hat-ten. Alle diese Schiffe waren aufs prächtigste ausge-schmükt: ihre Vordertheile waren mit glänzenden Flag-gen bestekt, mit starken Ruderknechten bemannt, dievon tapfern Befehlshabern angeführt wurden. Trom-peten= und Paukenschall füllten die Luft, als die Flot-te gerade gegen den großen Hafen heransegelte. De-mosthenes suchte durch den Glanz, der seine Ankunftbegleitete, die Feinde zu schrecken.1.In der That geriethen die Syrakuser durch die-sen furchtbaren Anblik in die größte Bestürzung. Al-les was sie bisher gethan und gelitten, schien jezt ver-gebens. Sie hatten bereits erfahren, daß Alcibiadesvon Thurium nach Sparta entflohen war. Hier hat-ken seine Vorfahren mit mehreren Familien das beiden Griechen übliche, und selbst durch feindliche Ver-hältnisse nicht unterbrochene Gastrecht angeknüpft. Un-geachtet des den spartischen Gesandten zu Athen ge-ſpiel