Druckschrift 
1 (1821)
Entstehung
Seite
244
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Geschichte der Griechen,244ste unterstüzt, welcher die Syrakuser ermunterte, ihrenFeinden die Herrschaft zur See nicht so gutwillig zuüberlassen. Er stellte ihnen vor, daß die Athenerselbst sie nicht von ihren Vorfahren bekommen, oderim Besitze derselben gewesen wären; der persische Krieghabe sie gewissermassen gezwungen, den Krieg zurSee zu lernen, ungeachtet ihrer Abneigung und derEntfernung ihrer Stadt von der See; sie hätten sichandern Nationen nicht sowohl durch ihre wirklicheMacht, als vielmehr durch ihren Muth und Uner-schrockenheit, furchtbar gemacht; diesem Beispiele soll-ten die Syrakuser nachahmen, und da sie mit einemso unternehmenden Feinde zu thun hätten, müßten sieihm an Unternehmungsgeist nichts nachgeben.Diese Gründe fanden Beifall und man rüstete ei-ne große Flotte aus. Zu Anfang des Frühlings, ehenoch die Verstärkung aus Athen anlangte, waren be-reits achtzig Galeeren von den Syrakusern erbaut,und es ward ein allgemeiner Angriff zu Wasser undzu Lande gegen die Belagerer beschlossen. Gylippusführte alle seine Landtruppen bei Nacht heraus, umdie Schanzen zu Plemmyrium anzugreifen. Fünf unddreißig syrakusische Galeeren, die sich in dem großenHafen befanden, und fünf und vierzig in dem kleine-ren erhielten Befehl, nach Plemmyrium zu schiffen,um die Athener in Schrecken zu setzen, wenn sie sichzu gleicher Zeit zur See und zu Lande angegriffen sä-hen. Die Athener begaben sich auf diese Nachrichtauch an Bord, und segelten mit fünf und zwanzigSchiffen in Schlachtordnung auf die fünf und dreißigsyrakusischen, die aus dem großen Hafen kamen, los,und andere fünf und dreißig stellten sie den fünf undvierzig feindlichen Schiffen, die aus dem kleinen Ha-fen kamen, entgegen. Nun entstand ein hitziges Tref-fen an dem Ausgange des großen Hafens, indem dieeine