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1 (1821)
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221
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221Siebenzehnter Abschnitt.Anfang des peloponnesischen Krieges von Athen abge-fallen und besorgten nicht ohne Grund die Rache die-ses Staates. Sie befestigten ihre Städte, und batendie Sparter um Unterstützung. Obschon Sparta's Ver-hältnisse in diesem Zeitpunkt durch die Herrschaft derAthener zur See, und durch den Abfall der Heloten,die häufig zu den Athenern nach Pylus und Cytheraflohen, sehr bedrängt waren, so nährten sie dennochdie Unruhen in Chalcis. Perdiccas, der damals Kö-nig in Macedonien war, unterstüzte die Chalciderdurch sein Geld, mit dem er die Sparter bewog, einzwar unbeträchtliches, aber durch die Klugheit undTapferkeit seines Anführers, des Brasidas, furchtbaresHeer nach Chalcis zu senden. Bevor dieses Heer vonSparta abgieng, suchten die Sparter ihre häuslicheRuhe durch ein schrekliches Hülfsmittel zu begründen.Sie befahlen den Heloten, diejenigen unter sich aus-zuwählen, die sie selbst für die verdienstvollsten und tapfer-sten ihres Volkes hielten; diesen wurde die Freiheitverspröchen. Als aber diese Unglüklichen, deren gegenzweitausend waren, in den Tempeln Dankopfer wegenihrer Befreiung aus dem Joche gebracht hatten, ver-schwanden allmählig der gröste Theil, und wurde einzelnder finstern Politik von Sparta aufgeopfert. Ungefährsiebenhundert folgten der Fahne des Brasidas, der nunmit schnellem Zuge durch Thessalien eilte, und sich mitden Truppen des mazedonischen Königs vereinigte. Vie-le Städte öffneten ihm die Thore, einige wurden nachhartnäckiger Vertheidigung zur Uebergabe gebracht.Amphipolis, eine der wichtigsten Städte, ergab sichauf ehrenvolle Bedingnisse, und die athenische Besaz-zung erhielt die Wahl zwischen dem Bürgerrechte undfreien Abzug; sie wählte das lezte, und zog nach derbefestigten Stadt Eion.Der Verlust von Amphipolis war für Athen sehrem-