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213Siebenzehnter Abschnitt.Stadt besezt, ihre Gegner befanden sich im Besizdes Marktes und des daran stoßenden Hafens.(Corcyra hatte zwei Häfen.) Die unterdrüktenBürger boten jezt das Landvolk und die Sklaven,die das Feld bauten, zu ihrem Beistand auf, und die-se ergriffen willig die Gelegenheit, sich an ihren Ty-rannen zu rächen; aber diese hatten eine Verstärkungvon achthundert Bewaffneten aus Epirus erhalten.Nun begann ein Kampf in der Stadt, in welchem dieBürger nach heftigem Widerstand ihre Unterdrücker be-siegten, aber diese sezten, da sie zur Flucht gebrachtwurden, den Marktplaz und die umliegenden Gebäu-de in Flammen, um die Sieger an dem Verfolgen zuhindern. Der schönste Theil der Stadt und die kost-baren Niederlagen der Kaufleute wurden durch dasFeuer zerstört. Während dieser Verwirrung verließdie korinthische Galeere den Hafen, und die Hülfsvöl-ker von Epirus zogen in ihre Heimath.1Am folgenden Tage lief eine Abtheilung der athe-nischen Flotte, zwölf Kriegsschiffe, vollständig bemannt,und ausserdem noch mit fünfhundert schwer bewaffne-ten Messenern am Bord, in den Hafen von Cor-cyra. Nicoſtratus, der dieſe Schiffer unter ſeinemBefehl hatte, war auf die erste Nachricht von dem.Aufstande, von Naupactus zur Unterstützung derBürger abgesegelt. Er fand sie als Sieger, aber die-ser Sieg war durch Zerstörung des schönsten Theilsder Stadt erkauft, und nur schleunige Wiederher-stellung der Ruhe und Vereinigung der streitendenPartheien konnte die unglükliche Stadt von dem gänz-lichen Untergang retten. Nicostratus versöhnte dieerbitterten Kämpfer durch Bitten und Befehl; dasBündniß mit Athen wurde erneuert, und die Ruheschien hergestellt. Sie war es nur dem Scheine nach,denn das Vertrauen zwischen erbitterten Gemüthern