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1 (1821)
Entstehung
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187
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ähn

187Sechzehnter Abschnitt.den verhaßten Nebenbuhler darbot. Die Gesandtenvon Korinth erschienen zu Sparta vor der Versamm-lung des Volkes; sie berührten nur oberflächlich dieBeleidigungen, die so viele einzelne Städte und kleineStaaten von den Athenern erlitten hatten, und griffenhauptsächlich die Grundsäze ihrer Staatskunst an, wel-che auf die gänzliche Unterjochung Griechenlands ab-zwecke. Sie beschuldigten die Regierung von Spartaeiner bedächtlichen und an Gleichgültigkeit bei dem dro-henden Verderben Griechenlands gränzenden Nachſicht,und ermunterten sie, jezt mit der gemeinschaftlichenKraft des ganzen Peloponnes die Athener anzugreifen,und den Ruhm und die Freiheit Griechenlands unge-trübt den Nachkommen zu überliefern.Zufällig waren auch in einer andern Angelegen-heit Gesandte von Athen in Sparta gegenwärtig, alsdie Korinther ihre Klage vor das versammelte Volkbrachten. Diese verlangten ebenfalls Gehör, das ihnennicht versagt werden durfte. Die Athener versuchtennicht, die Beschuldigungen der Korinther zu leugnen,sondern mit dem Stolz überlegener Macht schienen siediese Beschwerden blos zu verachten. Sie erhoben da-gegen ihre Thaten, durch die ſie jenen Vorrang erreichthätten, den ihre Bundesgenossen anerkennten, Spartanicht streitig machen könne, und Persien empfunden habe.Zu der Zeit, als die Ehre Griechenlands geforderthätte, die Beleidigungen des persischen Anfalls durchdie Fortsetzung des Krieges zu vergelten, hätte sichSparta geweigert, an dem sich entfernenden KriegeAntheil zu nehmen. Athen habe sich also an dieSpitze gestellt, und nach der Zerstörung der per-sischen Herrschaft eine gerechte und gesezmäßige Herr-schaft über die Küsten von Europa und Asien erwor-ben. Ihre Unterthanen würden mehr als Mitbürger,als wie Untergebene behandelt, aber es liege in derNa