Druckschrift 
1 (1821)
Entstehung
Seite
143
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143Dreizehnter Abschnitt.Griechen ihre wehrlosen Feinde nieder; von dreimalhundert tausend entgiengen, wenn wir dem Herodotglauben, kaum dreitausend dem Schwerte der Grie-chen.Artabazus, einer der Feldherren und Anführervon vierzigtausend Mann, hatte die raschen Maasre-geln des Mardonius immer verworfen, selbst von die-ser Schlacht hatte er abgerathen, und in dem Kriegs-rath der Perser behauptet, Mardonius sollte mit demHeere nach Theben zurükkehren, die Griechen würdennicht lange im Felde bleiben, man könne sich durch Be-stechung der Oberhäupter leichter als durch eineSchlacht den Sieg verschaffen; sein Rath ward nichtbefolgt. Als er sah, daß die Schlacht verloren war,gieng er über den Asopus zurük, und führte seine Krie-ger in Eilmärschen nach Byzanz; von hier aus sezte ernach Asien hinüber. Nur diese Truppen wurden ge-rettet; die übrigen fanden alle den Tod.Die Griechen waren jezt von der Gefahr derUnterjochung befreit; die Beute, die sie im Lager derPerſer fanden, war weit beträchtlicher, als ſie erwar-tet hatten. Xerxes hatte nämlich bei seinem übereiltenRükzug seine meisten Kostbarkeiten zurükgelassen. DieZelte der edlen Perser waren mit reich gestikten Pol-ſtern, mit Tiſchen und Trinkgeſchirren von Gold. undSilber, künstlich gearbeiteten Pferderüstungen und vie-len. Gerathschäften asiatischer Pracht versehen; nebstdiesen wurden viele Kisten voll gemünzten Goldes, vielePferde und Kameele, und eine große Anzahl persischerFrauen die Beute der Sieger. Von dieser Zeit ankam in Griechenland persisches Geld in Umlauf, undblieb es lange Zeit hindurch. Wie nach der Seeschlachtbei Salamis brachten auch jezt die Griechen den zehn-zeſchenketen Theil dieser Beute den Göttern zum Weildart