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1 (1821)
Entstehung
Seite
142
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142Geschichte der Griechen,günstig waren, hielten sie ruhig den Angriff der Fein-de aus, als aber plözlich die Anzeigen günstiger wur-den, ordneten sie sich schnell in ihre Phalanx, undrükten den Persern entgegen. Diese hielten muthigden Angriff aus. Unzählige Haufen wurden erschla-gen und durch neue Schaaren erſezt. Mardoniuszeichnete sich aus durch Kühnheit und Heldenmuth. Tau-send Perser, auszezeichnet durch Geburt und Tapfer-keit, waren seine Begleiter. Er griff die dichte Pha-lanx der Lacedämonier an; so lange Mardonius an derSpize seines Heeres kämpfte, wichen die Perser nicht;als er aber von dem Speere des Aimnestus fiel, sankseinen Völkern der Muth, sie flohen in Unordnung;die Flucht der Perser zog die Niederlage des übrigenHeeres nach sich. Es floh in das verschanzte Lager,verfolgt von den Lacedämoniern, aber diese konntenden tiefen Graben und die hohen Mauern nicht über-wältigen, hinter welchen sich die Barbaren vertheidig-ten. Auch die Tegäer stürmten vergeblich gegen dieVerschanzungen der Feinde, bis die Athener anlang-ten. Diese hatten gegen die Bundesgenossen der Per-ser einen leichten Sieg erfochten, denn diese ergriffen,erschüttert durch die gerechten Vorwürfe der Athener,bald die Flucht, die unter diesen Umständen ehrenvol-ler war, als Widerstand. Nur die Theber widerstan-den beharrlicher, als aber einige hundert ihrer Kriegerniedergehauen waren, flohen sie in ihre nahegelegeneStadt. Die Athener verfolgten diese Flüchtlinge nicht,sie flogen den Lacedämoniern zu Hülfe, und vollende-ten den Ruhm dieses Tages. Sie durchbrachen diefeindliche Verschanzung, und stürmten das Lager derBarbaren. Ihnen folgten die Tegäer, und nachherdie Sparter. Die hohen Mauern und Thürme, dieden Barbaren zum Schuz dienen sollten, wurden jeztihr Untergang. Sie hinderten ihre Flucht, und da esgefährlich schien, Gefangene zu machen, so hieben dieGrie-

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