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1 (1821)
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140Geschichte der Griechen,prühmen die Thaten ihrer Väter, auch wir dürfenoder Siege gegen die Theber, die Beschüzung der He-prakliden, den Kampf gegen die Amazonen und gegendie Wilden aus Scythien und Mazedonien erwähnen.Vor Troja erkämpften unsere Vorfahren unsterblichenRuhm; sind wir etwa ausgeartet? Die Schlacht bei»Marathon mag sprechen. Dort haben wir allein undohne Bundesgenossen die allgemeine Sicherheit und⸗den Ruhm Griechenlands vertheidigt, und ſechs undvierzig feindliche Völker besiegt. Diese einzige Thatoberechtigt uns zum Vorrang vor den Tegäern. Abervjezt ist es nicht Zeit zur Uneinigkeit. Jeden Posten,vden die Sparter uns anweisen, werden wir mit Eh-pre behaupten. Pausanias entschied: den Athenerngebühre der Vorzug. Noch eine weit drohendere Ge-fahr wurde durch die Klugheit und Mäßigung des Ari-stides gehoben. Er entdekte nämlich ein Verständnißzwischen den Persern und einigen Athenern aus denvornehmsten Familien, die ihre Güter durch den Kriegverloren hatten. Acht Theilhaber dieser Verschwörungwurden zwar verhaftet, aber Aristides entließ sie baldwieder; nur zwei bewahrte er zur weitern Untersuchung,doch auch diese entzog er der verdienten Strafe, ausBesorgniß, Unruhe im Heere zu veranlassen. Er opfer-te die Gerechtigkeit der öffentlichen Sicherheit auf.Indessen rükten die Feinde heran. Die Mederund Perser stellten sich den Spartern gegenüber, dennsie hatten die Tapferkeit der Athener in der Schlachtbei Marathon kennen gelernt; die Theber, bekanntdurch eingewurzelten Haß gegen die Athener, wurdennebst den Thessaliern und Mazedoniern den Athenerngegenüber gestellt. Als der Tag der Entscheidung nah-te, verwechselte Pausanias die Flügel, aber Mardo-nius, der diese Veränderung sogleich wahrnahm, ver-änderte sogleich seine Schlachtordnung, und nöthigtedadurch die Sparter, am folgenden Tage in ihreStel-

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