Druckschrift 
1 (1821)
Entstehung
Seite
139
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139Dreizehnter Abschnitt.sandt wurde, blieben in dem Besiz des Körpers, densie, nachdem das Gefecht mit der Flucht der Persergeendigt war, auf einem Wagen durch das Lager derGriechen zur Schau umher führten. Der Tod diesesdurch Rang und Tapferkeit ausgezeichneten Feldherrnverbreitete im persischen Lager allgemeine Bestürzungund tiefe Trauer. Die Griechen hielten dieses für einegünstige Vorbedeutung. Sie veränderten jedoch ausMangel an frischem Wasser ihr Lager, und zogen, zurSchlacht gerüstet, am Abhang des Berges Cithaeronfort gegen Plataea. Die Quelle Gargaphia bot ihnenhinreichend Wasser, dessen sie vorzüglich bedurften, abersie verloren die Strasse über den Berg Cithaeron,auf der sie ihre Zufuhren erhielten. Die Perser be-mächtigten sich auch sogleich dieser Strasse, und seztendie Griechen dadurch in nicht geringe Verlegenheit. DieZufuhren blieben aus, und nun erhob sich in dem grie-chischen Heere, dem die Perser an Zahl dreifach über-legen waren, auch ein Streit über den Posten, dendie verschiedenen Völker in der Schlacht besezen sollten.Die Sparter standen auf dem rechten Flügel, dennnoch war Sparta geehrt und geachtet vor allen Staa-ten Griechenlands, und es hatte die größte AnzahlTruppen zu dem Heere gestellt. Nach ihnen gebührtedie erste Stelle den Athenern; sie standen auf demlinken Flügel. Diesen Posten verlangten die Tegäer,eine Schaar von dreitausend Mann, die man für dietapfersten Krieger Arcadiens hielt. Sie rühmten dieThaten ihrer Vorältern, und behaupteten, die Athenerhätten ähnliche Thaten nicht aufzuweisen, doch überlie-ßen sie die Entscheidung den Lacedämoniern, mit denensie in früheren Zeiten so oft gesiegt hätten. Aristideserhob sich nun gegen diese Anmaßung. Wir sind hierversammelt, sprach er, nicht um über den Vorrangzu streiten, sondern um gegen die Barbaren für dieFreiheit unsers Vaterlandes zu fechten. Die Tegäerrüh⸗