136Geschichte der Griechen,Jezt beschlossen die Sparter in das Feld zu zie-hen. Fünftausend Bürger, begleitet von fünf unddreisig tausend Heloten, wurden unter Anführung desPausanias abgesendet. Zu ihnen stießen noch fünftausend Lacedämonier, und die Krieger der übrigenStaaten der griechischen Halbinsel, zusammen überzwanzigtausend schwer bewaffnete, und fast dreimal so-viel mit leichten Waffen. Jenseits der Landenge ver-einigte sich mit diesem Heere Aristides, an der Spizevon achttausend Äthenern und einer viel stärkern An-zahl ihrer Bundesgenossen von Megara, Thespiae,Plataea, Salamis, Euboea und Aegina. Das ganzeHeer der Griechen bestand aus einmal hundert undzehntausend Mann, worunter vierzigtausend Schwerbe-waffnete, die Stärke des Heeres. Pausanias hatteden Oberbefehl, unter ihm befehligte Aristides die Athe-ner und die Verbündeten aus den eben genanntenStädten. Die feindliche Macht bestand aus dreimalhundert tausend von dem Xerxes zurükgelassenen Krie-gern, zu denen noch fünfzigtausend Mazedonier, Thes-salier und andere den Persern zinsbare Völker gestoßenwaren.Mardonius hatte Böotien zum Schauplaz desKrieges gewählt, da die Ebenen dieses Landes für dieBewegung der Reiterey vortheilhafter waren, als dieHügel von Attica; sein Lager stand auf dem linkenUfer des Asopus, in der Nähe von Theben. Hier er-wartete er die Griechen, von deren Ankunft ihm dieAeginer in Geheim Nachricht gegeben hatten. Er ließ,während die Griechen auf dem Marsche begriffen wa-ren, ein Vierek mit einem tiefen Graben, einer star-ken Mauer und mit hölzernen Thürmen umgeben, des-sen Seiten die Länge von 950 Klaftern hatten. Hiersollte während der Schlacht das Gepäk verwahrt wer-den, und im Falle eines Rükzugs ſollte dieſe Ver-ſchan⸗
###⛪###.*⛪###2