Druckschrift 
1 (1821)
Entstehung
Seite
133
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133Dreizehnter Abschnitt.bekannt sey; Sparta nähme den innigsten Antheil anihren Leiden, an dem Verlust ihrer Wohnungen undErnten; die ſämmtlichen Verbündeten wären bemüht,den unglüklichen Folgen dieses Verlustes vorzubeugen;sie hätten für die Erhaltung der athenischen Frauenund Kinder gesorgt, und ihre schwächlichen Greise ge-pflegt; auch jezt seien sie bereit, sie gastfrei in denPeloponnes aufzunehmen, und während der Dauer desKrieges zu nähren, wenn die Athener noch einmal ge-zwungen seyn sollten, ihr Gebiet dem feindlichen Ein-fall preis zu geben.Aristides, der damals Archon war, und den Vor-siz in der Versammlung des Volkes hatte, antwortetenun zuerst dem König von Mazedonien: Die Athenerseien hinlänglich mit der Macht der Perser bekannt,er hätte ihnen die Schaam der Vergleichung ihrer be-schränkten Kräfte mit jenen der Perser ersparen kön-nen. Sobald ihre Freiheit in Gefahr sey, würdensie sich jeder auch noch so großen Macht widersezen.Alexander möge also zurükkehren, und dem Mardoniussagen, so lange die Sonne ihren jährlichen Lauf durchden Himmel nähme, würden die Athener mit den Per-sern nicht Frieden schließen, sondern im Vertrauen aufihre Götter und Helden, deren Tempel und Bilder derTyrann so frevelhaft zerstört habe, ihm bis auf denlezten Mann widerstehen. Und du, Alexander, hütedich, noch einmal mit einem solchen Auftrag nach Athenzu kommen, damit wir über diese Unverschämtheit nichtvergessen, daß wir durch die heiligen Bande der Gast-freundschaft mit dir verbunden sind. Aristides wandtesich nun zu den Gesandten von Sparta: Daß die Bar-baren, vielleicht auch die Landleute von Lacedämonuns fähig halten konnten, einen Vertrag mit den Per-sern zu schließen, ist an sich natürlich; aber euch, ihrBürger von Sparta, die ihr die Denkart der Athenerlange