Druckschrift 
1 (1821)
Entstehung
Seite
126
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126Geschichte der Griechen,für die Griechen entschieden war. Eine athenische Ga-leere verfolgte ihr Schiff. Sie bohrte in dieser Ver-legenheit ein persisches Schiff in den Grund. Derathenische Befehlshaber hielt nun ihre Galeere für einevon denen, die zu den Griechen übergetreten waren,und stand von der Verfolgung ab. Xerxes sah denUntergang seiner Flotte mit tiefer Erschütterung, aberer sah jezt auch die Blüthe seines Fußvolkes, die aufder Insel Psyttalea aufgestellt war, unter dem Schwer-te des Aristides fallen, der mit einer Schaar Athenergelandet hatte, und diese Unglüklichen bis auf denlezten Mann niederhieb. Xerxes fuhr bei diesem schrek-lichen Anblik auf von seinem Throne, er zerriß seineKleider, und befahl sogleich den verschiedenen Abthei-lungen seines Heeres, die auf der Küste von Atticastanden, in ihre Lager zurükzuziehen. In seinem tieferschütterten Gemüthe hatte er beschlossen, Griechenlandzu verlassen und nach Asien zurükzukehren. Er ver-barg jedoch diesen Entschluß einige Tage.Die persische Flotte hatte an diesem merkwürdigenTage gegen dreihundert Schiffe verloren, die in denGrund gesenkt wurden. Eine weit beträchtlichere An-zahl fiel den Griechen mit unermeßlicher Beute in dieHände. Die übrigen zogen sich zurük auf die Rhedevon Phalerus, unter den Schuz der Landmacht. DieGriechen hatten vierzig Schiffe verloren, und giengenzu Salamis vor Anker, um ihre beschädigten Galeerenauszubessern. Ihr Verlust an Mannschaft war nichtbeträchtlich, denn selbst die Besazung der in Grundgebohrten Schiffe rettete sich durch Schwimmen aufdie Insel Salamis. Die Kunst zu schwimmen machteeinen Theil der Erziehung bei den Griechen; die Per-ser verstanden diese Kunst nicht.Griechenland hatte dem Themistokles allein dasGlük

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