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1 (1821)
Entstehung
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121
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121Zwölfter Abschnitt.verheerend in Attika ein, nachdem sich Theben ihnenergeben hatte; Thespiae, Plataea und alle Städte undTempel wurden mit Feuer und Schwert verheert, dasganze blühende Land glich in wenig Tagen einer Wüste.Dieser Geist der Zerstörung, der gewöhnliche Beglei-ter zügelloser Heere, gebar den Mangel; Hunger undSeuchen waren die Folgen, von denen das persischeHeer mehr als von dem Schwert der Griechen litt.Xerxes zog ein in das menschenleere Athen; diewenigen zurückgebliebenen Bürger und Greise verthei-digten sich tapfer in der Burg, sie schlugen die wieder-hohlten Angriffe der Belagerer zurük, aber als sie sichdurch die Menge der Feinde überwältigt sahen, stürz-ten sich einige über die Mauern herab, die übrigenwurden an den heiligen Stätten ermordet. Die Stadtward geplündert und verbrannt. Der Zwek des Krie-ges war erreicht, und der Brand von Sardis durchdie Zerstörung von Athen gerächt. Eilboten brachtendie Nachricht nach Susa, daß Athen nicht mehr sei.Die in Athen geraubten Gemälde und Bildsäulen, un-ter diesen jene, die des Vaterlandes Dankbarkeit demHarmodius und Aristogiton errichtet hatte, wurden alsDenkmäler des Sieges nach Persien gesandt.Als die Griechen die Zerstörung von Athen er-fuhren, glaubten sie, den Peloponnes vertheidigen zumüssen, nur Themistokles sezte sein Vertrauen auf dieFlotte, die jezt bei der Insel Salamis lag. DieseInsel liegt vor dem Meerbusen von Eleusis, und wirddurch zwei Meerengen östlich von Attika, westlich vonMegara getrennt. Die persische Flotte lag auf derRhede von Phalerus, ungefähr eine Stunde von Athen.Themistocles erschöpfte seine ganze Beredsamkeit, umdie Griechen zu überzeugen, daß sie nur in dieser Meer-enge gegen die überlegene Flotte des Feindes mit Er-folg