Eilfter Abschnitt.115Sepias und an den Sandbänken von Meliboea; dreiTage tobte der Sturm mit gleicher Heftigkeit, übervierhundert Galeeren wurden zertrümmert, eine großeAnzahl Frachtschiffe scheiterte, und so groß war dieFurcht der Perser, daß sie aus den Trümmern eineVerschanzung errichteten, und die ans Ufer gezogenenSchiffe damit umgaben. Nachdem sie ihre Flotte wie-der in segelfertigen Stand gesezt hatten, segelten sie indie Bucht von Pagasae, wo sie in der Nähe der grie-chischen Flotte vor Anker giengen. Die persische Flot-te bestand noch aus achthundert Galeeren.Die Freude der Griechen über den Verlust, dendie persische Flotte durch den Sturm erlitten hatte, warunbeschreiblich, aber noch immer war die Ueberlegenheitder Feinde furchtbar genug, um die lebhafteste Unruhezu erwecken. Sie beschlossen die Meerenge von Eu-boea zu verlassen, und nach dem Saronischen Meerbu-sen zu segeln. Diesem Entschluß widersezte sich The-mistocles allein, er bestach, als jedes andere Mittel ver-geblich schien, die Anführer mit einer beträchtlichenSumme, die ihm die Euböer in der Absicht gegebenhatten, die Abfahrt der Flotte, die ihre Insel schüzte,zu verhindern.Die Perser sandten von ihrem Ankerplaz beiUphetra zweihundert Galeeren ab, um der griechischenFlotte den Rükzug durch den Euripus abzuschneiden.Diese Versendung hatte den Auftrag, die Insel Seya-thus zu umsegeln, und in einer Entfernung, in der sievon den griechischen Wachten auf Euböa nicht entdektwerden konnten, ihren Lauf nach den Vorgebirgen Ca-pharäus und Gerästus zu richten, und zwischen derInsel Andros in die Meerenge zu steuern, die, Euböavon dem festen Lande von Attica scheidet. Sobalddie Griechen von der Abfahrt dieser Versendung durchH 2
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