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Das Zillebuch : mit 233 meist erstmalig veröf. Bildern
Entstehung
Seite
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Schätzen, in den Mappen und Studienstapeln herum, gingins Nebenzimmer, trotzdem er vor Schwäche schwankte, undkroch auf dem Boden herum, um irgendein ihm wichtig er-scheinendes Blatt oder Heft zu finden. Und wenn ihn auchdie Schwäche übermannte und er zusammensank, wenn dieerschreckten und um ihn bangenden Besucher ihm auch ab-redeten von dem anstrengenden Suchen: er hatte wohl die Emp-findung, daß zu einem bestimmten Werk oder Artikel auchnoch eine ganz bestimmte Zeichnung gehörte. Und es warwie unausweichliche Bestimmung, die ihn trotz der Anfälletrieb:Das Werk zu vollenden."

Hier mögen als Ergänzung, um das Wesen Heinrich Zillesund seine Kunst zu verstehen, einige Sätze aus dem Artikelstehen, den Fritz Stahl zum siebzigsten Geburtstag vonHeinrich Zille veröffentlichte. Sie geben Aufschluß überden Menschen sowohl wie über seine Kunst und auchüber die Weisheit Zilles:

Heinrich Zille ist bis in seine Mannesjahre im graphi-schen Gewerbe tätig gewesen. Seine Kunst ist gewisser-maßen als Nebenbeschäftigung entstanden, zunächst ganzsicher aus reiner Lust und ohne jeden Blick auf dasPublikum. Sie hat nur so entstehen können Könnenund Form entwickelten sich langsam an ihrem Gegen-stand. Das ist sehr schön, ja, das beste, was es für einenKünstler geben kann. Keine Einflüsse, keine Theorien,kein Hin und Her; was alles in den Biographien derKünstler des 19. Jahrhunderts einen so großen Raumeinnimmt. Aber es geht sehr, sehr langsam. Und eineungeduldige Zeitgenossenschaft ist keineswegs geneigt,einer solchen Entwicklung ruhig zuzusehen und sie zuunterstützen. Da muß der Künstler sie selbst finanzieren.Es ist sogar fraglich, ob es gut für Zille war, daß erdiesen praktischen Beruf aufgegeben hat. Er konnte janicht als freier Künstler leben. Platz für ihn gab es nur

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