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Das Zillebuch : mit 233 meist erstmalig veröf. Bildern
Entstehung
Seite
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Wenn man berühmt ist.

Berühmtheit ist eine schöne Sache!" meinte HeinrichZille,aber nicht immer! . . . Manchmal nutzt sie einem ja.Man braucht nicht mehr überall so lange zu warten wie sonst.Die Verleger freuen sich mächtig, wenn man kommt dennsie haben ja bloß Vorteile von den Berühmten und keinBisiko. Man kriegt auch manchmal 'n bißken mehr Geldfür seine Arbeit und kann auch öfter mal 'n armen Deibel'ne Freude machen oder da, wo's nötig ist, ein bißken nach-helfen Menschen aus dem größten Druck rausholen.

Aber die Berühmtheit hat auch ihre Schattenseiten.Verflucht unangenehme Schattenseiten für den, der be-rühmt ist."

Und Zille erzählte mancherlei Unangenehmes und Bitteresaus den letzten Jahren, als seine Popularität ihn zu einermaßgebenden Persönlichkeit der Reichshauptstadt, zu einembestimmten Begriff gemacht hatte:

Manchmal habe ich ja auch meinen gründlichen Ärgergehabt über meine Berühmtheit. Die ganze Welt denkt,ich habe nun so viel Geld gescheffelt, daß ich gar nichtmehr weiß, wohin damit. Jawohl 'ne Villa im Grunewaldhätte ich.

Na hier seh'n Sie meine Villa."

Er machte eine Handbewegung und Heß seine Blicke durchdie große Stube laufen.

Vier Treppen hoch in dem alten Hause aus den acht-ziger Jahren. Höhenluft!" lächelte er und wies auf dieDächer mit den vielen Schornsteinen.Hier mein großerArbeits- und Eßtisch mit der elektrischen Lampe. Da mein

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