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Das Zillebuch : mit 233 meist erstmalig veröf. Bildern
Entstehung
Seite
161
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Die Männer der Mächens.

Zu den Mächens, die hauptsächlich im vorigen Kapitelund auch im AbschnittKneipen" geschildert sind, gehörenauch deren Männer. Auch sie waren Stoff für HeinrichZilles Zeichenstift. Er hat sie von mancherlei Seiten erlebt,gesehen und dargestellt. Sie sind eben nicht nur mit dembestimmten WortZuhälter" abzutun. Unter ihnen gibt esdie verschiedensten Typen, die verschiedensten Gründe undUrsachen für ihre Lebensweise. Auch hierüber habe ich aus-führlich imGalanten Berlin" geschrieben.

Ebenso wie diese Männer manchmal Mädchen und Frauenanlocken, unter ihre Botmäßigkeit stellen und zu demLebenswandel" nötigen, ebenso locken auch solche MächensMänner an. Und zwar besonders gern stattliche Gestalten.Bei mir hast' et ja viel bessert" (Bild 85.)Sie kluften ihren Freund ein, machen einKlub"-Mitgliedaus ihm (Bild 86), der auch manchmalnachdenkt" (Bild 87),der voll Stolz herausfordernd mit den Mächens sich sehenläßt der in Kneipen verkehrt, wo die Mächens zuWit-wen" gemacht werden (Bild 89) und der schließlich imDämmer der Gefängniszelle sinnt:

Wer nie sein Brot mit Tränen." (Bild 90.)Zille hat diesen Werdegang in einer Beihe von Zeich-nungen geschildert, die diesem und dem vorausgehendenKapitel sowie den KapitelnKneipen" undMilljöh" bei-gefügt sind.

Und damit sind wir bei der Umwelt dieser Unterwelt an-gelangt.

11 Ostwald, Das Zilletnich. l6l