Druckschrift 
Das Zillebuch : mit 233 meist erstmalig veröf. Bildern
Entstehung
Seite
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bin von Zeitungen und Verlegern dauernd daran erinnertworden, sogar mit großen Zahlungsversprechen.Letztere sind's nun nicht, die mich begeistern, sondernnur die simplen Erinnerungen:Was ich sah" nieder-schreiben und mein Leben noch mal langsam vorbeiziehenlassen. Ob aus dem gedachtenWerdegang" noch waswird, das glaube ich nicht. Denn wie ich schon hier schrieb,mir liegt an der Beweihräucherung nichts."

Aus einem zweiten Brief:

Ich kann mich nicht zerfleischen, damit andere zur rech-ten Zeit mich verspeisen können ..."

Aus einem dritten Brief:

Ich kann erst wieder zum Bilderzusammensichten kom-men, wenn ich stabiler bin und auch erst Drucke gesehenhabe. Die Eile hat keinen Zweck besser Schritt fürSchritt. Es ist sehr viel Material vorhanden, daher Ruheund Vorsicht. Der alte Vertrag sollte ja nicht gelten, ersollte mir günstiger gebaut werden, es wäre gut, darübernachzudenken und zu formulieren.

Denn bei diesem großen Bildermaterial, jedenfalls auchnoch manches Wort von mir, ist der Gewinn für mich be-schämend. Ich habe von Verlegern und den Abdruckernnur Schaden die haben die Höhenluft und Autound ich: Schornsteinrauch und schlechte Stiefel-

sohlen . . ."

*

So ungeduldig er in seinen Briefen war, so arbeitsam undschaffensfreudig war er immer, wenn er jemand zu sichkommen ließ. Und war man den langen Korridor hinuntergegangen, dann kam er selbst immer in Hemdsärmeln,arbeitsbereit aus seinem Arbeitszimmer, lugte heraus undholte den Besucher freundlich herein. Wenn es ihm zuvielwurde, rief er wohl auch in immer bildkräftiger Sprache:Mich kratzen sie noch aus der Erde heraus!"Dann aber war er nur immer bedacht, den Wunsch desBesuchers zu erfüllen, kramte in seinen aufgehäuften

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