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Das Zillebuch : mit 233 meist erstmalig veröf. Bildern
Entstehung
Seite
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Beim zweitenmal, als er wieder nachfragte, schickte ernoch fünfundzwanzig Mark mit.

Da antwortete ich: ,Es wird noch größer!'

Ja und nun hat er wohl wieder mehr Papierlieferungenzu machen und nun hat er bloß den Fimmel, Arme auf-zusuchen. Ganz im Ernst. Immer will er helfen.

Ich muß mich wehren, daß er mir Geld gibt.

Und nun hat er doch gesehn, daß meine Schwieger-tochter kränklich ist. Das arme Mädchen . . . Nun will erdurchaus für sie was tun.

Na ich schicke ihn dann zu andern.

Es gibt ja genug Arme.

Aber der ist nur glücklich, wenn er helfen kann ..."

Welch eine Fülle von geschickten, großzügig-stilisti-schen Wendungen, glücklich gewählten Beispielen enthaltenZilles Briefe! Hier seien nur kurze Ausschnitte aus einigenseiner letzten Briefe mitgeteilt. Sie enthalten die Abwehr desleidenden Alters gegen die Umwelt, die doch noch so vielvon seinem Werk retten und fruchtbar machen will, wienur möglich ist:

Auf Ihr Schreiben, das mir durch Firma . . . gesandtwurde. Dieser Brief ist der letzte, den ich in Angelegen-heit: Zilles Werdegang schreibe . . .

Ich schreibe keinen Zillewerdegang. So eingebildet binich nicht, daß ich mein Tun und Leben müßte der Mitweltin Wort und Bild unterbreiten nee ich habe sogarmanchem Zeitungskuli und Schreiber gesagt:Was wollenSe haben, wenn Sie nichts über mich schreiben!" Nein, ichschreibe, was Sie wohl mir nicht verübeln werden, meineErinnerungen in Wort und Bild. Da ich nun nicht mehrlange lebe, ist's die höchste Zeit. Da ich meine Erinnerungennur selbst weiß, so kann ich keinen Zwischenmann gebrau-chen und muß mich so gut wie möglich damit quälen, viel-leicht verlischt das Lebenslämplein noch nicht. Denn ich

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