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Das Zillebuch : mit 233 meist erstmalig veröf. Bildern
Entstehung
Seite
433
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Er sieht einen ganz wehmütig an, wenn er soweit ist, undfährt fort:

Was habe ich mich mein Leben lang gequält, um sagenwir einen Hund zu zeichnen, der mit dem Schwanz wedelt.Man mußte es darunter schreiben. Jetzt im Film, da wedelter wirklich mit dem Schwanz!"

Zille hat natürlich seine Empfindlichkeiten als alter Mannund als Künstler. Er kann sich in unsere Zeit des Lärms undRadaus nicht hineinfinden und lehnt deshalb auch das ge-räuschvolle Radio ab:

Also das ist ganz fürchterlich, wie man durch Radio ge-stört wird! Wenn man sich ein bißchen besinnen will, dannstellen die unten rechts und die unten links und danndie zwei Treppen tiefer die Lautsprecher an. Und dann gehtdas stundenlang durcheinander, das Gequarre.

Aber ich kauf mir nächstens tausend Nägel, tausend Nägel.Und klopfe die alle in die Wand.

Tausend Nägel! ..." .^

Trotz seines Alters und der Behinderungen aber bleibt erder alte, immer zu allerlei Eulenspiegeleien aufgelegte Mei-ster, ein Schalksnarr von Gottes Gnaden, wie diese Erzählun-gen aus den letzten Monaten beweisen:

In einer vornehmen Gesellschaft in einer Villa inTempelhof, wo man mit mir protzen wollte, wurden dieGäste vorgestellt:

Herr Leutnant I"

Frau Major!"

Herr Kommerzienrat!"und noch eine Masse andere lange Titel:

Herr Major!"

Frau Rittmeister"

Zille!" sagte ich.Hundsgemeiner!"

Da war's vorbei mit dem Titelfimmel ..."

28 Ostwalrt, Das ZiÜetrach. /J33