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Das Zillebuch : mit 233 meist erstmalig veröf. Bildern
Entstehung
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der Kommode zwischen den Fenstern oder auf'n Disch inder guten Stube stehn. Da hielt jede ordentliche Familiedrauf. Und in den Gläsern mußte auch was drin sin nichbloß Fische. Wer was uff sich hielt, hatte auch nochKorallen drin so'n roten Zweig. Echt waren die selbst-verständlich nicht. Die mußten künstlich sein. Und damachte ich die aus Draht und dann noch was rumgewickeltund dann mit so'n bestimmten Lack überzogen und derKorallenzweig aus der Südsee war fertig."

Jaja, meinem Vater . . . dem war's schlecht gegangen.,Mosers Ruh', das alte Schuldgefängnis in der KöpenickerStraße, kennen Sie doch? Da soll jetzt 'ne Kneipe drin sein.Aber früher wurden Leute festgesetzt, ihrer Schulden wegenvom Gläubiger. Hatten mehrere 'ne Schuld aufgenommen,dann konnte einer den andern ablösen. Das nannte man.Wechselhaft'. Na, und in solche Sache war mein Vater ganzahnungslos reingeschliddert. Zuerst saß er auf dem Bodendes Dresdner Gerichtsgebäudes in der Landhausstraße undgenoß seinen unfreiwilligen Landaufenthalt. Wir konntenihn besuchen. Manche leere Wein- und Bierflasche nobleAbenteurer waren darunter ging dann mit und wurde imLumpenkeller verschärft.

Als aber das Gesetz über die Schuldhaft fiel, wurden dieGläubiger erst recht unangenehm. Mein Vater ging ihnenaus dem Wege und fuhr nach Dänemark. Wir andern zogenim November 1867 nach Berlin. In der Kleinen Andreas-straße 17 hatten wir unsere erste Wohnung. Na, viel Wirt-schaft besaß die Mutter nicht. Ein Ofen, ein Schemel, eineTasse ohne Henkel und als Tisch der Koffer, das war unserSpeisezimmer auf der Erde schliefen wir. Es war manch-mal hartes Lager..."

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Ja, damals gab's noch allerlei Originale in Berlin: Guck-kastenmänner und Drehorgelspieler mit dem Abzeichen aus

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