Wer eben nur in diese Kneipen geht, um Kuriosa zusuchen, dem kann es gehen wie der „feinen Gesellschaft", diein Ballkleid und Frackanzug vom Hoteltanz kommen und inder Kaschemme beim Anblick der schwebenden Paare aus-rufen :
„Hier tanzen sie ja anständiger als bei uns!"
114. Heinrich-Zille-Klause.
Fahrgast: ,,So, Herr Vorsitzender, da sind wir ja, schön Dank, das
Lokal haben Sie ja schnell gefunden!" Kutscher: ,,Det war jelacht!
— Die Heinrich-Zille-Klause, W 8, Charlottenstraße 46, kennt jeder
Kutscher und Schofför!"
Nach dem Original.
In den letzten Jahren ist dann noch eine Zillekneipe auf-gemacht worden, die mehr einen Zillekult treibt. In man-chen Lokalen — Kaffeehäusern und Bierhallen — sind Zille-bilder als Dekoration an die Wand gemalt worden. Im bay-rischen Viertel so gut wie in Neukölln und am Wedding wiein Moabit sowie in der Gegend am Alexanderplatz. Besonderszu Bockbierfesten werden Zilleszenen und Zillewitze gernvergrößert an die Wände gemalt und von einem Pseudo-Zilleerklärt.
Aber in dieser Zillekneipe, in der Zilleklause in enger
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