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Reise-Berichte über Rinderpest, Bubonenpest in Indien und Afrika, Tsetse- oder Surrakrankheit, Texasfieber, tropische Malaria, Schwarzwasserfieber
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an frischer Malaria. Kurz vorher und gleich nachher waren da-gegen fünf Trappisten denselben Weg gegangen und sämmtlich er-krankt.

Ferner muss den Ansiedlern im Gebirge ausreichende ärztlicheHülfe zur Verfügung gestellt werden, damit, wenn trotz aller Vor-sicht Jemand nach seiner Ankunft an Malaria erkrankt, die Krank-heit schnell und sicher beseitigt wird.

Wollte man diese Vorsichtsmaassregeln unterlassen und dieEinwanderung auf gut Glück hin vor sich gehen lassen, dann könnteman Zustände und Katastrophen erleben, wie ich sie von der Missions-station Gare mitgetheilt habe.

Allem Anscheine nach giebt es in Deutsch-Ostafrika noch aus-gedehnte Gebiete, welche dem Usambara-Gebirge analoge Verhältnissedarbieten und geeignet sein dürften, einen Theil des Auswanderer-stroms, welcher alljährlich von Deutschland ins Ausland abfliesstund für das Mutterland jetzt dauernd verloren geht, aufzunehmen.Es wäre sehr zweckmässig, wenn bei Zeiten diese Landstriche aufihre gesundheitlichen Verhältnisse ähnlich wie West-Usambara unter-sucht würden.