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dieselben an der Küste, so weit meine Zeit dazu noch ausreicht,fortzusetzen.
Zunächst sollen die in Kwai immunisirten Thiere noch daraufhin geprüft werden, ob sie auch gegen die natürliche Infektion imverseuchten Gebiet immun sind und wie sich dieselben gegen In-jektion von Blut verhalten, welches die Jugendform des Texas-fieber-Parasiten enthält. Zu diesem Zwecke sind die sechs kräftig-sten Versuchstiere von Kwai nach Daressalam geschafft und zu-gleich mit einigen aus Pugu bezogenen frischen, d. h. nicht immunenKindern auf die verseuchten Weiden geschickt.
Die Expedition nach dem Usambara-Gebirge ging auf dem Hin-wege über Tanga und auf dem Rückwege über Pangani. Es botsich mir hierbei vielfach Gelegenheit, weiteres Material über die Ausbrei-tung des Texasfiebers an der Küste im nördlichen Gebiet der Koloniezu sammeln. Ueberall, wo ich an den Küstenorten und in der Näheder Küste Erkundigungen einzog, wurde mir bestätigt, dass frischaus dem Innern bezogenes Vieh sehr bald vom Texasfieber ergriffenwird und grosse Verluste erleidet. Aber schon wenige Tagereisennach dem Innern zu, so namentlich in den Inseldörfern des Pan-ganiflusses, trifft man ganz gesunde Viehheerden, welche vollkommenfrei von Zecken sind.
Ein sehr charakteristisches Beispiel von Texasfieber bot sich mir inderNachbarschaft vonMuhesa, der Endstation derUsambara-Eisenbahn.Hier befand sich eine Heerde von 33 Stück Rindern, unter denen inden letzten Tagen einige Thiere schwer erkrankt und zum Theilgefallen waren. Es wurden fünf Thiere, welche auffallend krankerschienen, untersucht und bei vier die akute und schwere Form desTexasfiebers konstatirt, dem dieselben auch bald erlegen sind. DieseHeerde bestand aus Beutevieh und stammte vom Kilimandscharo.Sie war sofort bis an die Küste nach Tanga gebracht, wo sie natür-lich der Infektion mit Texasfieber ausgesetzt wurde. Hier hätteman sie lassen und als Schlachtvieh verwerthen sollen, statt dessenwurde der Fehler begangen, sie wieder ins Innere zu schaffen undauf diese Weise das verseuchte Gebiet bis zur EisenbahnstationMuliesa auszudehnen, während im Interesse des Viehtransports ge-rade dieser Punkt hätte seuchenfrei gehalten werden müssen.