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langen schnabelartigen Fortsatz ausläuft, während der Surra-Parasitam Kopfe fast stumpf endigt. Die Figur 2 der beigefügten Skizze,welche das Ratten-Trypanosoma darstellt, lässt diesen Unterschiedder Gestalt erkennen. Die Uebertragung des Ratten-Trypanosoma
auf andere Tbiere als Ratten ist mir bisher nicht gelungen. ImBlute von Ratten, welche bereits Ratten-Trypanosomen hatten undüberdies mit Surra-Blut geimpft waren, konnte ich beide Parasitenneben einander beobachten. Wurde solches Rattenblut, welches alsobeide Parasitenarten enthielt, auf einen Hund verimpft, dann er-krankte derselbe an Surra-, er hatte in seinem Blut nur die Surra-Parasiten, die Ratten-Trypanosomen, für welche der Hund un-empfänglich ist, waren verschwunden. Es war also gelungen, diebeiden Parasitenarten vermittelst der Passage durch den Hund wiedervon einander zu trennen; ein weiterer Beweis dafür, dass sie ver-schiedenen Arten angehören. Wegen der Artverschiedenheit ist dennauch anzunehmen, dass die hier bei Ratten vorkommenden Blut-parasiten zur Surra-Krankheit der Rinder keine Beziehungen haben.
Ueber die Expedition des Stabsarzt Zupitza habe ich noch ge-horsamst zu berichten, dass dieselbe von Daressalam am 30. Augustabgegangen und nach den bisher eingetroffenen Nachrichten wohl-behalten am 12. September in Kilossa und am 17. September inMpapua eingetroffen ist.
Pig. 2.
Ratten-Trypanosoma.