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1 (1855) Die vorchristliche Zeit
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dem Seleucidenreiche, Makedonien und Griechenland.

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Hannibal zu fernerem Kampfe nicht verleiten, zog vielmehr rasch dasThal des Flusses hinauf, um so bald wie möglich die Entscheidung aufden Boden Italiens zu verlegen. Durch verschiedene ligurische undgallische Völkerschaften bahnte er sich, theils mit Unterhandlung, theilsmit Gewalt, den Weg und zog durch eines der Seitenthäler des Rho-danus, wahrscheinlich das der Jsara, hinauf bis zum Fuße der hohenAlpenkette, welche als östlicher Wall des Westalpenlandes in die Nie-derungen des Po hinabschaut. Der Paß am kleinen Bernhard scheintes gewesen zu sein, den er unter großen Schwierigkeiten und vielfachenVerlusten im Spätherbste, als schon die Witterung den an sich gefahr-vollen Zug noch mehr erschwerte, zu übersteigen hatte. Die Kundevon seinem Zuge hatte Scipio veranlaßt, bei Massilia umzukehren. Ersandte, damit der Plan des Angriffes auf Spanien nicht aufgegebenwürde, seinen Bruder Cnejus mit einer Heeresabtheilung dahin underschien, nachdem er an der ligurischen Küste gelandet war und dieApenninen überstiegen hatte, bald an der Ebene des Po, wo er an denUfern des Ticinus auf den Gegner stieß und von ihm geschlagen wurde.Dieses Ereigniß gab den Galliern das Zeichen zum Aufstande, in dessenMitte sich jedoch die inzwischen völlig eingerichteten Colonieen Placentiaund Cremona hielten. Aus die Nachricht von dem Vorgefallenen riefder Senat den andern Consul Sempronius, der schon Lilybäum erreichtund von da eine Landung auf der Insel Melite gemacht hatte, nachItalien zurück. Es scheint, daß man Hannibal die Absicht zutraute, dieGegenden des Po zu unterwerfen und längs der adriatischen Küstegegen Süden vorzurücken. Denn Sempronius nahm seinen Weg durchdas adriatische Meer und rückte von Ariminum aus nach Westen vor.Er vereinigte sich mit Scipio, der über den Po und die Trebia gegangenwar, übernahm, da Scipio in Folge einer am Ticinus erhaltenen Wundekrank war, den Befehl über beide Heere und erlitt, da er gegen denRath des Amtsgenossen, welcher den Gegner Hinhalten wollte, eineSchlacht annahm, an den Ufern der Trebia eine Niederlage, größer alsdie am Ticinus. Die geschlagenen Truppen retteten sich in die beidenColonieen, wo sie überwinterten. Für das nächste Jahr kam es daraufan, Hannibals Vorrücken nach Süden zu verhindern und es stellte sichvon den beiden Consuln Flaminius bei Arretium, Servilius bei Arimi-num auf. Beiden auszuweichen, drang der Feind von Parma her überdie Apenninen und machte durch die Sumpfgegenden der etrurischenKüste einen mühevollen und von vielem Verluste begleiteten Marsch inder Richtung nach Rom, wodurch Flaminius veranlaßt wurde, ihm, ohnedaß er die Ankunft seines Amtsgenossen abwartete, in der Richtung aufClusium entgegenzurücken. Auf diesem Wege ging er während einesdichten Nebels in eine ihm von Hannibal gelegte Schlinge, indem er in