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1 (1855) Die vorchristliche Zeit
Entstehung
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Die Acgyptier.

medische Mauer, welche sich eine Strecke nördlich vom Naarmalka zwischenEuphrat und Tigris hinzog, damals entstanden sei. Auf Nebukad-nezars Herrschergröße folgte der Wahnsinn, in welchem er sieben Jahrelang in thierischer Dumpfheit lebte, während deren seine Gemahlin re-gierte. Vor seinem Tode kehrte die Besinnung wieder und er priesden König des Himmels, weit seine Werke wahr und seine Wege Ge-richte sind und er die in Uebermuih Wandelnden erniedrigen kann.Nach Nebukadnezar wiederholen sich für das babylonische Reich die Er-scheinungen, welche dem Ende des assyrischen vorausgingen. Unter-schwachen und schwelgerischen Fürsten schwand die Kraft des Reichesund dasselbe ward Fremden zur Beute. Es folgten seit 561 in raschemWechsel Evilmerodach, Ncriglissar, Laborosoarchod und Nabonadius oderLabynetus, der biblische Belsazar. Die medisch-persische Macht ver-schlang das Reich der Chaldäer und das südwestliche Asien erhielt neueBeherrscher.

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Die Acgyptier. !

1. Der Zusammenstoß des assyrisch-babylonischen Reiches mit demägyptischen lenkt auf dem Schauplatze der ältesten Geschichte die Be- !trachtung von dem äußersten Nordosten nach dem äußersten Südwesten ^in ein Land, welches, obgleich immer ein Grenzland der gebildeten Weltgeblieben, doch unter den ersten von der Bildung in Besitz genommenworden ist. Darf auch Baktrien, das Land, welchem die ältesten derbis in das südwestliche Asien hinein fortgepstanzten Einflüsse entstammen,hinsichtlich des Alters seiner ersten staatlichen und religiösen Einrichtun-gen mit Aegypten wetteifern, so haben bei dem Wechsel der Herrschaftenin Asien jene von Nordosten kommenden Einflüsse sich wie Wellen einesFlusses in einem fremden Flusse verloren, während der Fluß der ägyp-tischen Bildung mit unvermischten Fluten aus geheimnißvoller Quellehohen Alterthums bis zu der Zeit hcrabrinnt, wo Aegypten mit Asienin Wechselwirkung tritt. Sowohl das hohe Alter ägyptischer Bildungals die lange Dauer ihrer Unvermischtheit erklärt sich aus der dem Landevon Natur eigenen Abgeschlossenheit und aus der Bestimmtheit, mitwelcher dessen Beschaffenheit auf die Festsetzung der Lebensbedingungeuwirkte. Im Norden an der Meerseite war das Land nicht, wie die be-nachbarte phönicische Küste, reich an Buchten und Häfen, gestattete viel-mehr mit seiner an Sümpfen und Lagunen reichen, flachen Küste, diesich fortwährend durch die Anschlämmungen des Stromes in's Meer