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und der Unterwerfung Italiens.
schuft, in der sich Apulien gegen sein Mutterland befand, zu benutzen,machten sie auf großem Umwege, wie sie ihn schon im Kampfe gegenLatium genommen, Angriffe auf Samnium von der Ostseite. Dazuhatten sie, da die Samniten den nächsten Weg über Sora verlegten,zwei Wege, den einen über Tibur, den See Fucinus und das pelignischeSulmo, den andern über das sabinische am Flusse Velinus gelegeneReale, durch die Pässe von Interocrea nach der Mündung des FlussesAternus. Beide Wege führten durch das Gebiet der kleineren nörd-lichen Sabellerftämme, und welchen sie nahmen, hing davon ab, durchwelche Gebiete sie am leichtesten den Durchgang erhalten oder erstreitenkonnten.
27. Die ersten Vortheile errang Nom im Jahr 325, nachdem der ihmverbündete König Alexander, ohne ihm genützt zu haben, im Jahre 326bei Pandosia im Kampfe gegen Lucaner und Bruttie'r gefallen war,unter dem strengen Diktator Papirius Cursor. Derselbe war aus demFelde nach Nom zurückgekehrt, um wegen eines bei Erforschung derOpferzeichen, bei den Anspielen, vorgefallenen Versehens die Auspicienzu wiederholen. Gegen sein Verbot schlug sich sein NeiterbefehlshaberFabius Rullianus bei Sublaqueum mit dem Feinde und gewann einenSieg. Darüber entstand zwischen diesem und dem zurückgekehrten Dikta-tor, der ihn strafen wollte, daran aber durch die Anhänglichkeit desHeeres gegen den Sieger verhindert wurde, eine bittere Feindschaft, inFolge deren, da auch der Senat den Schuldigen schützte, ein andererReiterbefehlshaber an dessen Stelle trat. Der Diktator, der die Ge-nehmigung, sein Amt über die gesetzliche Zeit hinaus zu bekleiden, er-hielt, gewann im Jahre 324 fernere Vortheile und da die Römer biszum Jahre 322 im Vortheile blieben, auch in Apulien durch Gründungeiner Colonie in Luceria festen Fuß faßten, zeigten sich die Samniten,bei denen der Oberbefehl zwischen den vier Hauptstämmen jährlichwechselte und daher auch die römische Planmäßigkeit des Handelns fehlte,zum Frieden geneigt. Da aber die Römer ihre Forderungen allzu hochspannten und Anerkennung römischer Hoheit forderten, kam er nicht zuStande. Das Jahr 321 brachte Unglück über die Römer. Die Con-suln Veturius Calvinuö und Postumius Albinus drangen auf dem Wegeüber Caudium in Samnium ein, fanden aber nach dem Hinabsteigen inein Thal die vorwärts liegenden, und als sie zurückkehren wollten, auchdie hinter ihnen liegenden Pässe gesperrt. Der Samnitische FeldherrPontius erhielt auf Befragen von seinem Vater Herennius, dermit griechischer Weisheit nicht unbekannt war, den Rath, das Heerentweder zu vernichten oder durch Schonung desselben die Römer sichzu verbinden. Da Pontius das Heer nicht vertilgen wollte, kam einVertrag zu Stande, für dessen Bestätigung die Führer der Römer sich