und dcr Unterwerfung Italiens.
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zu dämpfen, welche zu Capua im Heere ausbrach und mit den römi-schen Schuldvcrhältnissen in Verbindung stand. Zum Frieden, der imJahr 341 abgeschlossen wurde, drängte das bedenkliche Verhältniß, dassich zwischen den Latinern und Römern entwickelte.
25. Die Latiner verlangten entschiedene Gleichstellung mit denRömern bis zu einer Theilung des Senates und Consulates. Die Ver-weigerung dieser Forderungen mußte zum Kriege führen. Die Gelegen-heit dazu trat aber noch näher dadurch, daß die Römer die Campanerund Sidiciner, um derentwillen sie den Krieg unternommen, im Friedenganz unberücksichtigt ließen, wodurch diese bei den Latinern allein Schutzsuchten und fanden, so daß mit gänzlich veränderter Stellung jetzt dieRömer, wahrscheinlich mit den Hernikern, an der Seite der ehemaligenFeinde gegen die ehemaligen Schützlinge und die ehemaligen Bundesge-^ nossen zu streiten hatten. Um sich mit den neuen Bundesgenossen gegendie alten zu vereinigen, gaben die Consuln Manlius Torquatus undDecius Mus vorläufig die Umgegend von Rom preis und zogen durchdie Gegenden der Sabiner und Marser in weitem Bogen um Latium! herum nach Samnium und von hier aus nach Campanien, das zum! zweitenmale Kriegsschauplatz wurde. Der Krieg, welcher begann, glicheinem Bürgerkriege, da so lange beide Völker vereinigt gewesen warenund jede Heeresabtheilung Angehörige Beider umfaßt hatte. Um sogefährlicher schienen die Versuche einzelner Latiner, die ihnen bekanntenRömer vor der Schlacht zu Einzelgefechten zu verleiten und die Ueber-tretung eines dagegen gerichteten Verbotes strafte Manlius mit demTode seines eigenen Sohnes. Eine Schlacht unweit des Vesuv ent-schied für die Römer. Der plebejische Consul Decius hatte sich vorderselben zum Tode weihen lassen und so alles Unglück, das dem Heerebestimmt sein konnte, auf sein Haupt genommen. Diese Weihe gab Zu-versicht und sein Tod Begeisterung. So wandte sich von Rom dieGefahr des Untergangs und in dem Verlauf der nächsten Jahre gelangdie völlige Bezwingung der latinischen Städte. Das Ergcbniß des imJahre 338 beendigten Krieges war Auflösung des latinischen Bundesund Aufnahme der einzelnen Städte in das römische Bürgerrecht, theilsmit, theils ohne Stimmrecht. Für die in's volle Bürgerrecht Aufge-nommenen wurden zwei neue Tribus errichtet, so daß jetzt 29 Tribuswaren. Das Bürgerrecht ohne Stimmrecht erhielten auch in Campanien- Capua, Cumä, Suessula, Fundi und Formiä. Nicht lange nachdem! zwischen Rom und Latium entschieden und Latiums Kraft unbedingt zu; Roms Verfügung gestellt war, begann der nur verschobene Kampf
! zwischen Rom und Samnium. Ihre Gebiete stießen jetzt an einander,die Besorgniß, die sie vor einander hatten, bewirkte Versuche, sich durchj weitere Ausbreitung zu sichern und den übrigen Völkern Italiens war