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1 (1855) Die vorchristliche Zeit
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404 Die Römer während der Ausbildung ihrer Staatsvcrfassung

der Plebejer zu verbergen suchte, stieß der Neiterbefehlshaber ServiliusAhala ihn nieder.

18. Die Fortschritte, welche die Plebejer in dem Streben nachAusgleichung machten, wirkten auf die Verhältnisse Roms zu den Nach-barvölkern günstig zurück. Wie die auf die Königsflucht folgenden innerenZerwürfnisse von einer Verminderung des Gebietes begleitet gewesen,wie seitdem oft das Glück des Krieges nach Maßgabe der größerenoder geringeren inneren Spannung geschwankt hatte, beginnt jetzt eine Zeit,wo Rom, indem es an den Plebejern willigere Krieger hat, die Grenzen,die cs in der Königszeit gehabt, wieder gewinnt. Seit dem Jahre 459hatte sich die volskische Gefahr wesentlich gemindert und es waren haupt-sächlich noch die Aequer nach dieser Seite zu bekämpfen geblieben, zudenen der um Eceträ am obern Trerus wohnende Theil der Volsker hielt.

Der Schauplatz dieser Kriege war auf und an der gebrochenen Höhen-reihe, welche als Scheide der zum Anio und Liris fließenden Gewässersich von Veliträ nach Präneste zieht. Hier, wo schon Cincinnatus ge- ^kämpft, brach im Jahre 431, in welchem man wieder Consuln stattMilitärtribnnen zu wählen begonnen, der Diktator Postumius Tubertusmit zwei Heeren, deren er eines durch einen der Consuln führen ließ, !

die Macht der Aequer durch einen großen Sieg, mit welchem sich eine j

Reihe glücklicher Kriege eröffnete. Bis zum Jahre 406, in welchem j

Terracina erobert wurde, war die alte Grenze nach dieser Seite j

hergestellt. Diese Vortheile kamen den, Römern zu Gute, ohne daß !

sie dieselben mit den Latinern zu theilen hatten. Denn das erobernde ^

Vordringen der Volsker hatte den latinischen Bund dermaßen zerrissen, s

daß das Volk aus der durch Cassius begründeten gleichen Stellung ^

wieder in die Unterwürfigkeit, in die es von Tarquinius gebracht wor- l

den, zurückkehren mußte. In demselben Zeiträume wurde auch nach derentgegengesetzten Seite, gegen die Etrusker, mit Erfolg gestritten. Mit t

den Sabinern ist langer Friede seit dem Kriege der Consuln Horatius ^

und Valerius, vielleicht durch eine in den Nachrichten übergangene s

Einrichtung von Jsopolitie. Dieß erklärt die seit dem Jahre 427 be- ^

merkbaren ungehinderten Fortschritte gegen die Etrusker. Die Stadt j

Fidenä, von tyrrhenischer, nicht etruskischer Bevölkerung, hatte seit langer r

Zeit römische Colonisten als Besatzung. Eine Empörung gegen dieselben s

nöthigte sie, wenn sie der römischen Rache entgehen wollten, die Hülfe !

des benachbarten etruskischen Staates Veji zu suchen. Dessen Waffen- s

stillstand vom Jahre 474 war längst abgelaufen und er bemühte sich um s

die Hülfe der übrigen etruskischen Staaten. Die Macht der Etruskerwar damals im Sinken. Seit dem letzten Kriege Veji's mit Rom warihre Seemacht nach unglücklichem Kampfe mit Syrakus unter Hieround mit Cumä verfallen. Der Krieg, der von Rom nicht, wie bisher, auf