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1 (1855) Die vorchristliche Zeit
Entstehung
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Die Auflösung des makedonisch-persischen Reiches.

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von Griechenland eine der besseren Zeit würdige Thatkraft gezeigt unddie Entstehung der Sage von der wunderbaren Rettung ist ein Zeichender Begeisterung, welche sein Heer beseelte. Diese Ereignisse leiten denStrom der Selten gegen Osten. Da sie nicht in staatlichem Verbändelebten, sondern ihre Schaaren sich nur für den augenblicklichen Zweckder jedesmaligen Raubzüge bildeten, suchten sie, sobald sie in einer Rich-tung Widerstand gefunden hatten, eine neue. Eine der Richtungen ihrerferneren Züge war die nach dem Jster. Aus dessen Ebenen drängtensie die zum thracischen Stamme gehörigen Geten nach den im Osten derDonau liegenden Theile des jetzigen Ungarns, wo dieselben in derFolge unter dem Namen der Dacier erscheinen. Auch in der Richtungnach dem Borysthenes dehnten sie sich aus und wirkten zur Beschränkungund allmäligen Vertilgung der Scythen mit, während auf diese von demTanais her zugleich das Volk der Sarmaten eindrang. In Thracienlassen sich Schwärme von ihnen nieder und bilden hier in dem ehema-ligen Gebiete des Lysimachus für einige Zeit ein besonderes Reich. Diegriechischen Städte um die Propontis wurden von ihnen bedrängt. Der-Staat der Byzantiner aber, der seit Philipp sich einer bedingten Unab-hängigkeit, wie Rhodus sie besaß, erfreut hatte, kam mit einer Tribut-zahlung davon und gelangte in der nächsten Zeit durch den Muth seinerBürger, die Vortheile seiner Lage und die nunmehrige gänzliche Tren-nung von Makedonien zu voller Selbstständigkeit. Dazu trug es auch bei,daß den Feinden ein neuer Weg sich öffnete. Ein Fürst Nikomedes, dersich in Bithynien bei dem Verfall des Reiches des Lysimachus unabhängiggemacht hatte, gab den Gelten, um sich mit ihrer Hülfe gegen Antivchuszu behaupten, Gelegenheit zum Uebergangc nach Kleinasien. Nachdem sieihm bei Begründung seines Reiches geholfen, ließen sie sich im nordöst-lichen Phrygien um Ancyra nieder und von hier aus machten sie, wieeinst die Cimmerier von Sinope aus, Raubzüge und ließen sich von be-nachbarten Fürsten zum Söldnerdienste werben. Die Zeit ihres Er-scheinens in Kleinasien ist zugleich die Zeit der Entstehung eines neuenReiches im vordersten Asien. Philetärus, der Aufseher eines dem Lysi-machus gehörigen, in dem festen Orte Pergamus verwahrten Schatzeserhielt sich nach dem Falle seines Herrn unabhängig von Antivchus,was ihm in der durch die Celten eingetretenen Verwirrung noch er-leichtert wurde. Die Umstände, welche die Befestigung der übrigenkleinasiatischen Reiche begünstigten, kamen auch diesem zu Gute.

17. In Makedonien hatte indessen noch eine Hand nach der andernsich der Herrschaft bemächtigen wollen, ohne sie festhalten zu können.Da erschien Antigonus, der seit Demetrius Fall einzelne Punkte inGriechenland behauptet hatte, im Jahre 277 an der Küste und wurde,nachdem er einen Haufen Gallier besiegt, als König anerkannt. Seine

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